Viel Sand und viiiiiiiiele Grufties 👴🏻👵🏻

Ich meine dabei nicht Angehörige der Gothic-Subkultur… 😂.
Unsere Tagespläne stehen. Heute wollen wir, an vorderster Stelle ich, eine Dünenwanderung machen, und morgen geht’s auf eine Ausflugstour mit einem Motorkatamaran. Das sogenannte Höllentor steht dabei mit auf dem Programm. Oh ha….
Aber jetzt geht’s erstmal zu den Sanddünen.

Da hoch? 🥵
Nö, es gibt nen leichteren Aufstieg. 😅
Oben 👆!

Die Sonne brennt, wir laufen etwas hin und etwas her, finden Spuren im Sand …

Ach, das sind ja unsere eigenen,…
aber nicht nur!
Oing oing, oing…
Vogel
Wallaby auf allen Vieren.
Wie seht ihr diese Spuren? Sinken sie ein, wie ja auch tatsächlich, oder wölben sie sich nach oben? Ich kann glotzen wie ich will, für mich wölben sie sich auf den Fotos unentwegt nach oben. 🫪

Zu Gesicht bekommen wir aber nichts und niemanden. Wir sind allein…
Klaus möchte wohl gerne wieder zurück, ich aber nicht. Ich würde lieber einen längeren Walk machen, wenn möglich sogar bis runter zum Meer. Hmmm…, Klaus ist nicht begeistert, will dann aber jetzt Tempo machen. Runter zum Meer ist’s weit, wir haben kein Wasser dabei, keine Sonnencreme, um nachzuschmieren. Die Sonne aber steigt weiter und brennt heiß. Ja los, das schaffen wir schon. Im Auto haben wir ja Wasser, das wartet auf uns. 💧

Klaus stiefelt murrend los…
Tempo, Andrea, das ist jetzt kein Spaß!

Oh Mann! 🙄 Ich mach ja schon, aber muss auch noch fotografieren!

Da ist Kacke! Soviel Zeit muss sein! Ist sie frisch? Noch warm?? 🧐 Von wem???

Also, so ganz frisch ist sie nicht, das kackende Tier schon länger weg. Ich tippe mal auf ein Wallaby. Jetzt aber weiter, sonst ist mein Anführer mit Kompass auf und davon. 🤭

Wir wandern Dünen hoch und wieder runter, durch Dünengras hindurch, versinken im lockeren Sand und laufen auf festeren Stellen, dann auch schneller….

Das Meer ist noch weit und das Buschwerk nimmt zu.

Klaus sucht einen möglichen Weg durchs Gestrüpp. Dabei treffen wir auf Grashüpfer 🦗, auf seeehr viele Grashüpfer 🦗🦗, auf noch meeehr Grashüpfer 🦗🦗🦗🦗🦗.

Ich habe leider nicht die Zeit, die große Menge an Hüpfern richtig festzuhalten, Klaus marschiert unaufhaltsam weiter. Aber tatsächlich sind es Tausende, und mir kommt die göttliche Plage in den Sinn. Doch sie sind glücklicherweise sehr klein, diese niedlichen Tierchen. Hüpf, hüpf…

Blick nach rechts.
Auch die Gräser hinterlassen ihre Spuren im welligen Sand.

Und jetzt ist es soweit! Nachdem wir uns durch schon sehr dichtes Gestrüpp gezwängt haben und etliche Alternativen ausprobiert haben, geben wir auf. ☹️ Ohne Machete ist ein Fortkommen nicht mehr möglich. Das muss auch ich nun endlich einsehen. Und ganz ehrlich, mein Mund wird schon trocken. Unser Freund Roger hätte schon längst gestöhnt und verkündet, die Wüste Goby in sich zu haben. 🫠 🌵 Also laufen wir jetzt zurück und folgen unseren Spuren.

Viel gesprochen wird nicht. Wir sind sparsam mit unserer Energie und halten die Klappe geschlossen. Nicht noch mehr Trockenheit soll sich in uns ausbreiten. So zügig wie möglich, setzen wir einen Fuß vor den anderen und kommen unserem Ausgangspunkt immer näher.

Schon fast wieder am Ziel, treffen wir auf zwei Familien mit richtig viel Spaß im Sand.

Have fun in the Sand, oder, etwas Staub und Diesel fressen… 😜

Auf jeden Fall gibt’s coole Bilder! 📸

Für uns geht’s jetzt abwärts,…
mit ordentlich Sand in den Schuhen…
und staubigem Mund.
Ich komm dann auch nochmal runtergehüpft.

Im Auto werden erstmal mehrere Wasserflaschen gelehrt und auf die Uhr geschaut. 2 1/4 Stunden waren wir im heißen Sand unterwegs, und einige tausend Schritte waren das sicher auch. Ich muss zugeben, vom Wandern im Dünensand habe ich vorerst mal genug. Wir fahren zurück zum Hafen…
Im Auto werden erstmal mehrere Wasserflaschen gelehrt und auf die Uhr geschaut. 2 1/4 Stunden waren wir im heißen Sand unterwegs, und einige tausend Schritte waren das sicher auch. Ich muss zugeben, vom Wandern im Dünensand habe ich vorerst mal genug. Wir fahren zurück zum Hafen…

und kehren für einen “kleinen” Snack dort ein.

Weit bis zu unserem Heim ist es nun nicht mehr, doch 2 Abbiegen zuvor bietet sich uns noch der Public Garden an, der Garten für die Bevölkerung. Dazu habe ich jetzt nicht mehr sooo dolle Lust, mache aber mit. Immerhin geht’s zu den Hogarth Falls, und Erkundungsmöglichkeiten für Grundschulkinder des Ortes stehen auch noch am Wegesrand bereit. Allerhopp! Auch, wenn wir keine Grundschulkinder mehr sind! 🤣

Einfacher Weg, herrlicher Wasserfall, 40 bis 50 Minuten hin und zurück.

Schon nach den ersten Schritten bin ich begeistert❣️Die Luft ist toll, der Weg super angelegt, die Atmosphäre fantastisch❣️Das ist jetzt ein toller Kontrast zum vorherigen Weg über die Sanddünen.

Echte kleine Schätze begegnen mir am Wegesrand. Ich zücke mein Handy und lasse Klaus erstmal ziehen.

Schau dir doch diese glänzend roten Pfefferbeeren an, die man direkt vom Strauch vernaschen kann. Getrocknet werden sie zu den rosa Pfefferkörnern, die man eine Zeit lang in fast alle Speisen hineingab. Frisch schmecken sie mir aber um Längen besser!
Uns wird nicht der rote Teppich ausgerollt, nein, aber der grüne❣️Wir sollen bloß nicht bei Nässe ins Rutschen kommen.
Favolaschia Calocera, der orange Porenpilz. Er ist nur wenige Zentimeter klein, wächst auf Totholz und ist nicht essbar. Und wo kommt der Kleene her? Aus Madagaskar. Nun lebt er überwiegend in Australien und Neuseeland.

Und dann begegnen mir wieder meine geliebten Farne, Baumfarne auch Dicksonia genannt. Obwohl sie daherkommen wie Bäume,…

sind sie keine! Da schummeln sie ein bisschen. Sie sind und bleiben Farne und vermehren sich über Sporen. Nein, Blüten, Früchte oder Zapfen, wie echte Bäume, bilden sie nicht aus. Punkt.

Leichten Schrittes nähern wir uns dem Wasserfall. Ein orange gefärbtes Bächlein begleitet uns bereits. Sind das Eisenpartikelchen, die dieses Orange erzeugen?

Dann bin auch ich da, am Fall. Klaus sitzt schon…

Lässig, Herr Müller!
Jau, das Wasserfällchen ist ja ganz nett, aber nichts Besonderes.

So, Ziel erreicht, dann geht es jetzt wieder zurück.

Die am Wegesrand installierten Dinge, um den Wald, die Bäume und alles weitere zu erkunden, haben wir doch tatsächlich meist links liegen lassen. Ein, zwei hat Professor Klaus in Augenschein genommen 🧐 und für fehlerhaft befunden. So sollte man an einer Apparatur die Höhe eines Baumes bestimmen können. Laut Klaus so aber nicht möglich. Gut, das habe ich nicht hinterfragt und mich lieber an der gesunden, erfrischenden Luft und dem wirklich hübsch angelegten Spazierweg erfreut. Gut, dass wir das hier noch gemacht haben. Zurück in unserem Häuschen, machen wir es uns gemütlich, entspannen und freuen uns auf den morgigen Schiffsausflug.

Der nächste Morgen

Pünktlich finden wir uns am Ableger ein und tauschen noch unsere Internetbuchung in echte Sitzplatzkarten. Jepp, die Sitzplätze sind durchnummeriert und fest vergeben. So gibt es beim Einsteigen keinen Stress und kein Gedrängel.

Der Himmel ist bedeckt, aber wenn wir Glück haben, regnet es erst heute Nachmittag.

Doch bevor wir überhaupt sitzen, wird mir klar, wir sind nun wirklich auf einer richtigen Kaffeefahrt für Alte gelandet. 🫣 Der durchschnittliche Fahrgast ist Ende 60 bis Mitte 70 mit nur ganz wenigen, erfreulichen Ausnahmen.

Aber ehrlich, wir gehören ja nun auch schon zum alten Eisen! Ich habe mich immer beömmelt, wenn sich meine jetzt wirklich hochbetagte Schwiegermama beklagte, dass hier und da ja nur alte Leute zugegen waren. Und sie??? Jetzt ertappe ich mich selber dabei. 🤫 Nun, der Ausflugskat ist modern, ordentlich und bequem, die Theke ist eröffnet und viele holen sich erstmal einen Kaffee oder ein Frühstück. Ich hole mir ne heiße Schokolade, ein Wasser und nen Obstsalat. Klaus darf auch was abhaben.

Scones mit Butter und Marmelade sind hier beliebt. Klar, das ist typisch britisch. Meins ist’s nicht. Zu trocken und geschmacklos.

Andere feilen erstmal ihre Nägel. 🫪

Wir schauen natürlich zwangsläufig auf den Plotter…

26,1 Knoten über Grund düst der Kat mit uns voran. Nicht übel, Herr Dübel!

Später führt uns ein virtueller Kapitän durchs “Programm”. Leider verstehe ich nur knapp 1/3 von dem was erzählt wird. Zuerst soll es aufs offene Meer gehen, immer am steinernen Schutzwall entlang, bis zum schmalen Durchgang, dem Höllentor.

Nur mit Hilfe der obigen Karte kapiere ich im nachhinein, wo wir eigentlich langfahren. Von Strahan fahren wir zum Hells Gate, einmal durch und wieder zurück, dann in den Gordon River (Weltnaturerbe) und wieder zurück, zu Sarah Island und schließlich wieder zurück nach Strahan. Ahaaa…

Dieser Steinwall wurde errichtet, um wirre Strömungen und Sandablagerungen von der Fahrrinne fernzuhalten. Und wer hat diesen Wall errichtet? Die Sträflinge natürlich. Eine echte Schweinearbeit, die bis heute dankbar genutzt wird.

Und ganz plötzlich sind wir durchs Höllentor durch und auch schon wieder zurück. Scheiße, Ich hab’s gar nicht mitbekommen. Einmal Hölle und zurück ist komplett an mir vorbeigegangen. 🫣 Habe ich da gerade meinen Kakao geschlürft? Klaus sagt, er hat es mitbekommen, diese verdammt enge und flache Stelle, auf dem Plotter wohlgemerkt. Tja, er ist es ja auch gewohnt ununterbrochen auf den Plotter zu gucken. Da waren wohl nur noch ein paar Meter links und rechts und ganz wenig Platz unterm Boot bis zum Grund. Und das, wo heutzutage Bagger die Fahrrinne freihalten. Früher, im 19. Jahrhundert, havarierten die großen, unhandlichen Segelschiffe reihenweise, bei der Ein- oder Ausfahrt. Starke, unberechenbare Strömungen, ständig sich verändernde Sandbänke, schlechtes Wetter und Nebel machten eine sichere Durchfahrt nahezu unmöglich. So mancher Kapitän wartete Tage bis Wochen, um den “richtigen” Moment abzupassen. Warum mussten die da überhaupt durch? Nun ja, eine Alternative gab’s schlicht und einfach nicht. Die Westküste war und ist sehr, sehr rauh, felsig und unzugänglich. Die große Macquarie Bucht bot die einzige Möglichkeit zu ankern und Waren und Menschen zu transportieren. Macquarie Harbour war eben ein echter wirtschaftlicher Hotspot und Sarah Island eine wichtige Sträflingsinsel. Ahhh so war das.

Mit Tempo geht’s zurück und rein in den Gordon River. Da dann aber mit gedrosselter Geschwindigkeit und nur noch mit Elektroantrieb!

Ich bin jetzt auch mal rausgegangen und lasse mich kräftig durchpusten.

So, nun sind wir also im UNESCO Weltnaturerbe. Und was ist hier jetzt das Besondere? Ich glaube, ich melde unseren heimischen Bachlauf mit dem “Braunen” auch mal für die Aufnahme zum Naturerbe an, grins.

Still ruht das Wasser des Gordon Rivers.
Und die Sonne guckt hier und da mal durch.
Das ist jetzt aber mal eine echt schöne Spiegelung❣️
Ach, der Fluss wird doch immer schöner und lauschiger.
Ach, eine Palme hat sich verirrt. Neiiin, das ist doch wieder ein Baumfarn!!!
Die liebe Sonne. ☀️ Am Himmel und im Wasser.
Die Spiegelung ist so stark, dass das gesamte Bild etwas verwirrt.
Alles scheint auf den Kopf gestellt zu sein.
Gefühlvoll steuert unser Kapitän den Kat durchs ruhige Flussgewässer.

Bevor es wieder zurückgeht, wird angelegt, und wir steigen alle aus. Oh, Füße vertreten? Leider machen wir nur ein paar Schritte, um vom Schiffspersonal über eine ganz bestimmte Baumart aufgeklärt zu werden.

Es geht um die Huon-Kiefer, die hier in der Region vielfach wuchs und heiß begehrt war. Ein paar Exemplare sind glücklicherweise noch da und können uns gezeigt werden. Dieser eher unauffällige Baum wächst extrem langsam. Im Jahr nimmt der Stammdurchmesser nur um 0,3 bis 1 Millimeter zu. Für 10 Zentimeter braucht’s 10 bis 30 Jahre. Für einen Meter Durchmesser sind unglaubliche 1.000 Jahre von Nöten. Unfassbar! Damit gehört die Huong-Kiefer zu den am langsamsten wachsenden Bäume der Welt und gilt als “lebendes Fossil”. Und warum sind die so schneckenlangsam? Tja, das liegt wohl am nährstoffarmen Boden, dem rauen, kalten und regnerischen Klima und der wenigen Sonnenstunden. Der Baum steckt all seine Energie in dichtes und widerstandsfähiges Holz, nicht in schnelles Wachstum. So, und damit war diese Kiefer ideal für den damaligen Schiffsbau. Die Kiefer besitzt ein bestimmtes Öl, welches Fäulnis verhindert, Pilze und Mikroorganismen abwehrt und auch noch den zerstörerischen Schiffsbohrwurm verschreckt. Darüberhinaus lässt sich das Holz sehr gut bearbeiten, und somit war das der Baum der Bäume. Okay, das kann ich gut nachvollziehen. Die Bäume wurden von den Sträflingen von Sarah Island gefällt und zu sehr seetüchtigen und haltbaren Schiffen verarbeitet.

Wir sind begeistert von diesen Bäumen und sehen sie nun mit anderen Augen.

Hinten in der Ecke sitzt einer der Schiffsmannschaft. Und dem sieht man die irischen Wurzeln seiner Vorfahren aber sowas von an!

Ob er vielleicht einen irischen Strafgefangenen in seiner Ahnenlinie hat? Mir werden noch etliche irisch aussehende Australier begegnen. Unverkennbar, das kräftige, rote Haar.

In meiner direkten, nahen Umgebung begeistert mich wieder das kleine, vielfältige Leben und Wachstum von Moosen, Algen, Farnen und Flechten…

Eine kleine Übersicht, wofür schon die Aboriginal People die Gewächse der Natur verwendet haben.

Nun trippeln wir wieder zurück an Bord, wo das verbliebene Personal in der Zwischenzeit das Mittagsbuffet vorbereitet hat.

Und jetzt greift wieder das organisatorisch voll ausgeklügelte Bordsystem. Nicht die gesamten Fahrgäste stürzen nun geballt ans warme Buffet. Nein! In kleinen Gruppen, eine nach der anderen, wird uns erlaubt ans Buffet zu treten und unsere Teller zu füllen. Es gibt kein Gedränge, keine langen Schlangen, keinen Stress. Die Schüsseln werden laufend neu befüllt und so bekommt jeder, wonach ihm ist. Prima! Auch bekommen wir kaum mit, dass es, während wir speisen, wieder zurück durch den Gordon River und hin zur Sträflingsinsel Sarah geht. Als dort festgemacht wird, sind alle längst satt und marschieren an Land.

Sarah Island, Tasmaniens ältestes und abgelegenstes Straflager und…

Die Insel liegt abgelegen, isoliert, umgeben von eiskaltem Wasser, dichtem Regenwald und hohen Bergen, und ist nur durch das Höllentor zu erreichen oder zu verlassen. Also ein idealer Ort, um die schlimmsten Finger wegzusperren und zu bestrafen. Die Gefangenen nannten diesen Ort die Hölle auf Erden.

Steinbauten waren meist nur für das Wachpersonal, Soldaten und den Kommandanten.
Wir haben einen extra mitgebrachten Guide, der sich auch durchaus müht, den ich aber so gut wie nicht verstehe. Klaus ergeht es kaum anders. So versuchen wir mit Hilfe aufgestellter Tafeln das Nötigste zu lesen und zu verstehen.

Doch die Bedingungen waren grausam. Auspeitschungen standen auf der Tagesordnung, Hunger und Krankheiten waren weit verbreitet. Extreme Isolation und Einzelhaft in kleinsten, dunklen Zellen sollte die Psyche der Strafgefangenen brechen. Es kam nicht selten vor, dass einer eine weitere Straftat beging, um hingerichtet zu werden und so den Qualen zu entkommen.

Der spektakulärste Ausbruch gelang einigen Männern mit dem Klau des Schiffes Frederick. Die Frederick wurde auf Sarah Island gebaut, die Männer überwältigen die Wachen, kamen erfolgreich durchs Höllentor, segelten nach Chile und gaben sich dort als gestrandete Seeleute aus. Unglaublich aber wahr, wurden die meisten, nicht alle, dort erkannt und erneut gefasst. Echt tragisch, möchte ich sagen. 🫩

Die Tagestour nähert sich ihrem Ende. Das Wetter hat gehalten, der Katamaran wartet, und das irische Mädchen schaut verträumt ins Wasser. Hat sie irgendetwas von der Geschichte dieser Insel mitbekommen? Weiß ich es? Nein!

Angeblich spürt der ein oder andere die Qualen der Sträflinge aus vergangenen Tagen. Und ihr Ächzen und Stöhnen klingt in der Stille der heutigen Ruhe noch nach… Da spür’ ich aber nichts und hören tu’ ich auch nichts. 😏 Vielleicht lags am Guide, den ich nicht verstand, vielleicht an mangelnder Sensibilität? Ich sagte ja schon mal, an manchen Orten spüre ich etwas Besonderes. Hier nicht….
Wir gehen zurück zum Kat.

Nur wenige Minuten, nachdem die Motoren ihr gleichmäßiges Brummen ertönen lassen, um uns nach Strahan zurückzufahren, wird das fortgeschrittene Alter der meisten nochmal unverkennbar deutlich. Es wird ganz ruhig. Ein leichtes Schnarchen und Pusten säuselt durch den Raum, Unterkiefer fallen runter… 😴

Friede sei mit euch…

Doch flottikarotti sind wir zurück, verlassen den Katamaran und sind in null Komma nichts zurück in unserem Häuschen. Jetzt wäre ein bisschen Action genau das Richtige. Also Flimmerkiste an und die Sail GP in Sydney gucken. ⛵️

Ein echt cooler Sport‼️

Nach dem Supercrash in Auckland sind die Neuseeländer und die Franzosen auch hier noch nicht wieder mit dabei.
Es gewinnt das U.S. Amerikanische Team, gefolgt von Großbritannien und Spanien. Für die Amerikaner ist es ein Sieg nach langer Zeit. Das nächste offizielle Rennen findet in Rio de Janeiro, vom 11. bis 12. April statt. Zu dieser Zeit dürften wir höchstwahrscheinlich schon die australische Ostküste hochsegeln. Da bin ich ja mal gespannt! Morgen brechen wir auf, um nach Cradle Mountain zu kurven. Dort soll es landschaftlich ganz besonders schön sein, aber auch sehr regnerisch und kalt. Schauen wir mal …. 👀 👀

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