Fortsetzung

Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, wir wollen zum Opernhaus.

Und da wären wir auch schon❣️
Suchbild: Wo bin ich? 😃
Blick von der Treppe zur Hafenskyline.
Blick hinter mir ins Opernhausrestaurant. Geschlossene Damengesellschaft.
Wenn das mal nicht wieder eine Thermomix Veranstaltung ist? Alles Damen und alle wieder in Weiß gekleidet… 😂.

Wir würden gerne eine Opernhausführung machen, finden den Eingang aber nicht. Wir fragen einen Servicemann, der hier gerade so rumsteht. Aber richtig gut verstehen können wir ihn nicht und so irren wir weiter herum, laufen rings ums Opernhaus herum…

und finden nix. Klaus versucht parallel übers Internet Karten für eine Führung zu bekommen. Es heißt, bis kommenden Samstag ist alles ausverkauft. Heute ist Mittwoch und Freitag geht’s für uns wieder zurück. Mist!!! Das gibt’s doch nicht! Irgendwo muss es doch hineingehen. 🤔 Wir möchten doch zu gerne noch persönlich nachfragen. Da entdecke ich zwei voll ausgerüstete Polizeibeamte, die hier die Sicherheit im Auge haben. Wie war das doch gleich? Die Polizei, dein Freund und Helfer? Ich quatsch die jetzt an. Sie überlegen und eskortieren uns dann kurz- und entschlossen zum Eingang des Hauses. Ahhh,… der ist unter der Oper. Das muss man aber auch wissen! Dann fragen sie noch das Personal, wo wir Karten für eine Führung bekommen könnten und übergeben uns in die freundlichen Hände des Opernhauspersonals. Perfekt! 👌 Vielen Dank Herr Kommissar, ähh, die Herren von der Polizei. 👮‍♂️👮‍♂️ Jetzt erklärt man uns genau, wo der Kartenverkauf stattfindet. Dafür geht’s wieder ein paar Treppen hoch. Am Kartenhaus angekommen ist die Freude groß, es gibt tatsächlich noch Karten für eine der letzten Führungen in einer guten Stunde. Suuuper! Das machen wir natürlich!! 🤩 Also läuft doch nicht das gesamte Kontingent übers Internet. Glück gehabt!

Dann haben wir jetzt noch ganz entspannt Zeit, zu schauen und zu knipsen. 📸

Und jetzt die Harbour Bridge. Neben dem weltberühmten Opernhaus ebenfalls weltweit ein Begriff.
Da hinten ist ein großer, dauerhafter Kirmesplatz.
Jepp, schön unterstützen! Die Brücke wird ständig für Selfies und Szenefotos gebraucht!
Für Asiatinnen gibt es nichts wichtigeres, als sich perfekt ablichten zu lassen oder selbstverliebte Selfies zu machen. Sooo oft konnten wir dieses Verhalten schon beobachten.
Super ist diese geschwungene Hafenmauer, mit integrierter Bank. Tische und Sitzpolster sind feste Arrangements. Toll!
Da wo Menschen sind, sind auch Möwen.
Was macht denn die eine da?
A geh… Die fängt jetzt an zu betteln! Uns anzubetteln oder die andere Möwe?? Ich weiß es nicht.
Schau an, kurz nach uns sind die Touren ausverkauft.
Und wir starten jetzt gut ausgestattet durch.

Es geht hinein in die gute Stube und erst einmal vor die Glotze. Ein Film wird uns gezeigt, über die Entstehungsgeschichte dieses ganzen Projekts. Ein Unterfangen mit vielen Problemen, Haken und Ösen. Dass danach ein Architekturjuwel auf der kleinen Halbinsel im Hafen von Sydney entstehen würde, war lange so ganz und gar nicht sicher. Dass es aber dort entstehen sollte, wo es heute steht, das war schnell klar. Nahe an der Stadt, direkt am Wasser und mit freiem Blick auf die Hafenbrücke. Das war genau der richtige Flecken, um ein Wahrzeichen erster Klasse für Musik und darstellende Kunst entstehen zu lassen. Genau so etwas wollten die Regierenden der 1940er und 50er Jahre haben. Der Ort, benannt nach einem Aborigines, der während der Anfänge der Kolonialisierung geschickt zwischen Briten und Ureinwohnern vermittelte, war schon in grauer Vorzeit ein Platz der Zusammenkünfte der dortigen Urbevölkerung. So trafen sie sich zu Tanz und Gesang, zu rituellen Zeremonien und wichtigen Versammlungen.

Heute wird dieser schönen Verbindung gedacht, indem indigene Festivals ein Bestandteil des Opernhauses geworden sind.
Doch zu allererst stand ein internationaler Architektenwettbewerb auf dem Tableau (1956).
233 Entwürfe aus 32 Ländern trudelten ein. Gewonnen hat ihn dann ein recht unbekannter Architekt aus Dänemark. Jørn Utzon,

der noch nie größere, nennenswerte Objekte entworfen hatte, schickte lediglich ein paar Zeichnungen seiner segelförmigen Dachschalen. Keine technischen Berechnungen oder gar Umsetzungsideen waren mit dabei. Und so landete sein Vorschlag wegen Nicht- Umsetzbarkeit in der Ablage “P”. Aussortiert und Schluss. Ein damals weltberühmter Architekt kam etwas verspätet zur Entscheidungsjury dazu, schaute sich schnell noch die aussortierten Einsendungen an und erkannte sofort Utzons Genialität. Er überzeugte die restlichen Jurymitglieder und Utzon gewann die Ausschreibung. Peng❗️
Der Bau begann 1959 und da fingen die Probleme erst so richtig an. Die Dachkonstruktion war nahezu unlösbar, die Kosten explodierten von erst 7 Millionen auf über 100 Millionen australische Dollar, Premiers und regierende Parteien wechselten und man wollte endlich Ergebnisse sehen. Diese ungünstige Gemengelage führte zu großem Druck auf und viel Streit mit Utzon, der 1966 sein Projekt verlassen musste. Andere Architekten und Techniker vollendeten den Bau.

Drei Tage vor meinem 8. Geburtstag 🤭, eröffnete Queen Elisabeth II die Oper in Sydney. Heute ist sie eine der spektakulärsten, modernsten Architektenleistungen der Welt, Wahrzeichen Sydneys/Australiens und UNESCO Weltkulturerbe. Und Jørn Utzon war noch nicht einmal bei den Eröffnungsfeierlichkeiten mit dabei. Die Verletztheit über das damalige Zerwürfnis war wohl zu groß. Nun, WIR wandeln jetzt durch das besagte Opernhaus.

Der große Konzertsaal, die Vertäfelung, die Bestuhlung, die Orgel, alles ist noch exact so, wie im Jahre der Eröffnung.

Nur die Polsterung, moderne Technik und die pinken Akustikelemente sind neu und bei dem großen Refit in den 2000er Jahren dazugekommen. Das war übrigens auch der Moment (1999) wo Jørg Utzon, zusammen mit seinem Sohn, das Opernhaus tatsächlich wiedersah. Was sage ich, das erste Mal zu sehen bekam! Das Beste aber war, dass sein Sohn, ebenfalls Architekt von Beruf, die Modernisierung maßgeblich inne hatte und verantwortete und zwar ganz im Sinne seines mittlerweile über 80-jährigen Vaters. Der starb 2008 im Alter von 90 Jahren und schrieb architektonische Weltgeschichte. Ein schönes Happy End, oder?! WIR schauen uns jetzt mal die Verkleidung der segelähnlichen Dachkonstruktion an.

Über eine Million gebrannte Keramikfliesen aus Schweden wurden verbaut und zwar glänzend weiße und matt beige. Diese Farbkombi hatte und hat den Effekt, dass die Dachschalen in gleißender Sonne nicht blenden, in unterschiedlichem Licht changieren und Schmutz und Salz nicht schnell das weiße Erscheinungsbild zerstören. Auch sind die Fliesen so beschaffen, dass Regen den Schmutz fast wie von Geisterhand hinwegwäscht. Pflegeleicht ist dieses aufwändige Dach also auch noch. Was für ein Glück, meint unsere Guide. Dann gehen wir wieder rein. Das ist auch gut so, denn ein ordentlicher Wolkenbruch entleert sich über uns. Die Dach-Wasch-Kolonne ist also just am Schaffen. 😉

Wir besichtigen noch den kleineren Opernsaal und das große lilafarbene Foyer. Zu Letzterem gibt’s ne witzige Anekdote. Pavarotti sollte dort nach seinem Auftritt einen großen Empfang geben, lehnte diese Räumlichkeit aber strikt ab. Lila, das ginge ja so gar nicht! Sei das doch in Italien die Farbe des Todes und der Bestattung. So würden Särge in Lila ausgeschlagen werden und so weiter… Er bestand auf eine komplette Neugestaltung des Foyers. Pahhh! Dem kam die Opernhausleitung aber nicht nach, sie verfrachteten Pavarotti kurzerhand in ein anderes, etwas kleineres Foyer, ganz in rot gehalten. Tja, ich muss ehrlich sagen, dieses Lila finde ich auch ganz fürchterlich, ja, fast depressiv! Ich muss da sofort an einen Spruch, ich glaube von meiner Schwägerin Karin denken, die mal sagte, Lila sei die Farbe der frustrierten Frau. 😂 Unsere Guide schüttet sich aus vor Lachen und wird diesen Spruch nun bei weiteren Führungen mit einbauen. 🤣

Soweit, so gut. Die Führung ist zu Ende, der Regen hat aufgehört, wir laufen zurück zum Hotel. Morgen geht’s erneut an diesen Ort, es gibt noch so viel zu besichtigen und das Treffen mit Mike, dem Marketingmanager von Seawind, steht an.

Nächster Tag, die Sonne lacht ☀️

Nach einem netten Frühstück geht’s wieder los. Wir stiefeln durch die Straßenschluchten von Sydney Down Town.

Die schwarz-gelb-rote Fahne ist die anerkannte Flagge der Aboriginal People. Schwarz steht für die Ureinwohner selbst, gelb für die Sonne und rot für die rote Erde des Kontinents.
Der Hafen für Ausflugsschiffe und Fähren ist erreicht.
Von hieraus gibt es wieder einen schönen Blick aufs Opernhaus.

Wir laufen nun über eine wunderschöne Promenade Richtung Harbour Bridge, vorbei an ehemaligen Hafenlagerhäusern.

Uns kommen die Hamburger Pfeffersäcke in den Sinn…
Forschen Schrittes geht’s zur Brücke.
Auch hier wieder alte Lagerhäuser und ein alter Industrieschlot.
Blicke zurück…

und mit Zoom wieder herangeholt.

Dann, wir sind fast an der Harbour Bridge angelangt, …

entdecke ich irgendetwas auf der Brücke. Ich muss mal wieder ranzoomen!

Das gibt’s doch nicht, da sind grüne Männchen auf dem Brückengerüst!!! 😳 Sind das die Russen und wir wissen es bloß nicht? Neee, das sind geführte Brückenklettertouren. Wow! Das finde ich ja speziell! Die bekommen alle einheitliche Capes und eine Kletterausrüstung verpasst und dann geht’s hoch. Okay, enjoy your day! 😅 Klaus hat ja Höhenangst, also fällt das mal für uns flach.

Wir haben ja auch gar keine Zeit für solche Fertz, wir müssen noch zu “The Rocks”.

The Rocks ist das älteste Viertel der Stadt. Gegründet 1788, aufgebaut von den ersten hingeschafften Sträflingen. Viele Gebäude aus dem 18. Jahrhundert sind erhalten und beherbergen heute Cafés, Restaurants und Souvenirlädchen. Auch der älteste Pub soll hier noch seine Adresse haben.

Den ältesten Pub finden wir nicht, dafür aber das hier:

Das Münchner Oktoberfest an 365 Tagen! Das passende Publikum sitzt auch schon da. 😎

Und Zack sitzen wir in einer der Fähren nach Darling Harbour.

Wir schippern unter der Harbour Bridge hindurch und an der stationären Kirmes vorbei.

Darling Harbour fest im Blick. Warum heißt diese, vormals industrielle Hafenregion „Liebling“??? Weil Mr. Darling der damalige Gouverneur war. Da er ein sehr restriktiver, unbeliebter und gestrenger Typ war, ist es verwunderlich, dass diese Region seinen Namen trägt. Aber, so war das eben üblich, im frühen 19. Jahrhundert. Heute ist diese Hafenecke das beliebteste Freizeitgebiet der gesamten Stadt. Parks, Promenaden, noble Hotels, Museen, Kongresszentren und ein nigelnagelneuer, riesiger, stylischer Fischmarkt zieren den alten Handelshafen. Wir werden uns wieder an Hamburg erinnert sehen und Parallelen zur neuen HafenCity entdecken. Doch zuerst nochmals ein Blick zurück, vom Wasser aus.

Jetzt biegen wir Richtung Darling Harbour ab.
Da hinten ist das IMAX Gebäude zu erkennen.
Jetzt müsste bloß die Sonne wieder mehr durch die Wolkendecke scheinen!
Na Klaus? Ein Job für dich? 🫣
Das ist schon ne coole Optik!

Wie wohnt man in Darling Harbour? Stylisch, definitiv, aber unbezahlbar! 💰 Eine einfache 1-Zimmerwohnung kann schon mal 1 Million Euro verbuchen. Für 2 ZKB brauchste schnell mal 3 Millionen und für eine top Penthauswohnung kannst du den Geldbatzen gar nicht mehr tragen. Mit 50 bis 80 Millionen muss man da schon kalkulieren. Sauber!
Das mussten die vielen Siedler, die hier im 18. Jahrhundert mit dem Segelschiff aus Europa ankamen, nicht berappen.

Ihnen wird mit einer großen Marmorwand gedacht. Die Namen sind aufgemetert und so manche Aussage nach Ankunft wurde festgehalten. Wir stehen jetzt eine ganze Weile davor und suchen nach Müllers. 🧐

Wir finden Meyer,…
Schmidt mit “dt”,…
einige Brauns sind dabei…
und viele Italiener!

Das ist mir schon in Newcastle aufgefallen, dass viele Restaurantbetreiber italienische Wurzeln haben. Ob sie die Mafia gleich mitgebracht haben? Ich habe mal recherchiert und tatsächlich, ein kleiner Teil der Italo-Einwanderer haben ihre kriminellen Strukturen mitgebracht oder aufleben lassen. Interessant! Die allermeisten leben hier aber legal und voll integriert.

So lief die “Einklarierung”, sprich die Immigration vor gut 100 Jahren ab. Pässe gab es nicht, man hatte nur einen Zettel mit dem Namen, dem Alter und dem Zielort darauf. Den gab man ab, stellte sich in einer Reihe auf, der Arzt schritt die Reihen ab, schaute sich die Hände an und gab dann das ersehnte “Alright”. Darauf machte dann der Kapitän die Ansage, dass diejenigen, die nach Melbourne wollen, nun ihre Sachen packen und aussteigen sollten. Das war’s. Nicht mal die Zähne wurden kontrolliert. Phhh…

Und dann findet Klaus endlich seine Namensvettern, und 4 Kretschmers sind auch noch mit dabei. Ehrlich, ich könnte stundenlang vor dieser riesigen Steinwand mit unendlich vielen Namen stehen und schauen. Aber, wir müssen weiter. Am frühen Nachmittag steht das Seawind Treffen an, und dafür müssen wir noch 2 Buchten weiter, zum Multihull Center von Brent Vaughan. Der handelt unter anderem mit gebrauchten Seawinds und ist gut mit Mike, dem Marketingchef von Seawind, befreundet. Mike möchte besagtes Interview mit uns machen und uns eine 1370 zeigen. Der stolze Eigner lässt uns mal mitsegeln, und wir sind sehr gespannt❣️

Unterwegs kommen wir am neuen Fischmarkt vorbei. Erst vor wenigen Tagen wurde dieses stylischer Gebäude eröffnet. Wie verabredet stehen wir bei Brent vor der Tür, und es gibt ein sehr herzliches Hallo. 🤗 Mike kommt hervorgesprungen, und wir umarmen uns freudig. Ja, ich freue mich wirklich sehr ihn nach 3 1/2 Jahren wiederzusehen. Er hatte damals in Vietnam die Bootsübergabe gemacht und uns während der Reise immer, wenn es darauf ankam, prima unterstützt und geholfen. Und zwar postwendend, auch, wenn es mal wieder Wochenende war und er mit seinen 3 Kindern eine Sportveranstaltung besuchte. Nun geht’s auf eine neue 1370. Das neue Flaggschiff im gewachsenen Unternehmen.

Guck mal, das ist der gleiche Bodenbelag wie bei uns.
Jepp, ganz schön fettes Cockpit!
Hmm, die Galley ist oben, das mag ich nicht. Der Salon wirkt irgendwie unruhig und durcheinander.
Die Rückenlehnen am Steuerstand sind sehr kantig.
Was ist das für eine komische Treppenstufe vor dem kleinen Fenster? Und der Dachhimmel ist seltsam gestückelt.
Die Seitenfenster sind sehr steil geworden, um die größere Innenhöhe zu bekommen. Die Windschnittigkeit hat aber deutlich darunter gelitten.

Tja, was soll ich sagen? Ich bin kaum drauf auf dem Boot und ich weiß deutlich, das möchte ich nicht haben. Geliebäugelt hatten Klaus und ich schon damit, unser Boot in die Nummer größer einzuwechseln. Aber dieses Liebäugeln ist definitiv vorbei. Ja, groß ist die 1370 schon, aber die Eckigkeit, die vielen Brüche, Kanten und Fugen, die Küche oben und die verlorene Windschnittigkeit gefallen mir nicht, und auch unten in den Hulls gefällt mir die Optik nicht. Eh Arsch, eh Gesischt, Klaus gefällt’s auch nicht. Wir lassen uns hoffentlich nichts anmerken und fahren erstmal raus ins Hafengewässer. Jetzt gibt es noch einmal alle Wahrzeichen in Ruhe vom Wasser aus.

Bei Sonnenschein ist’s natürlich deutlich besser. 🤩
The Opera aus drei verschiedenen Winkeln.
Skyline
Kriegsschiff
Wasserflugzeug

Weiter draußen wird der Anker in einer kleinen Ausbuchtung geschmissen und Mike macht mit uns sein Interview. Wir sind die einzigen, die mit einer Seawind die Weltumsegelung von Vietnam aus begonnen haben. Als er uns damals kennenlernte, war er gar nicht so optimistisch, dass wir das schaffen würden. Er staunte über unsere durchgeplante Reise, unsere klaren Vorstellungen und, dass wir uns doch mit relativ wenig Segelerfahrung in dieses Abenteuer stürzen wollten. Umso mehr freut er sich, dass wir es bis Australien schon mal geschafft haben. 😅 Und wie wir doch ziemlich cool mit allen bisherigen Widrigkeiten umgegangen wären. Und, dass wir tatsächlich ums Kap der guten Hoffnung gesegelt wären und, wie das denn so war…?!!! Jepp, er hat uns schon immer wieder im Blick gehabt, und somit waren wir nie ganz allein. Schööön❣️Es ist definitiv was dran, an der großen Seawind Familie. Und das bietet so schnell kein anderer Bootsbauer, wirklich! Nach einer Stunde des aufgezeichneten Gesprächs, segeln wir noch allesamt etwas herum

Andere Segler sind auch unterwegs. Donnerstags gibt es immer die gemeinschaftliche Hafenrundfahrt. 😄

und dann geht’s wieder zurück zum Steg von Brent.

Diese Brücke müssen wir morgen wieder zurück nach Newcastle nehmen.

Unser netter 1370 Eigner hat dort seinen Liegeplatz. Wie wir später hören, gehört die ganze Steganlage, samt Brent’s Büro gar nicht Brent, sondern Richard, dem Eigentümer und Oberchef von Seawind. Aha…. Richard, mittlerweile auch schon in fortgeschrittenem Alter, ist aber nach wie vor fit wie ein Turnschuh und Unternehmer mit Leib und Leidenschaft.

Dann müssen wir uns unbedingt noch mit der Harbour Bridge im Hintergrund fotografieren lassen, also guuut.

Wieder vorbei an Darling Harbour erreichen wir das Multihull Center, Klaus hilft beim Anlegen, und wir besorgen uns ein Uber, um zurück ins Hotel zu kommen. Gelaufen sind wir heute schon mehr als genug. Große Verabschiedung, vor allem und insbesondere von Mike❣️Das war doch wirklich ein toller Tag im tollen Sydney! Und morgen, gibt uns Mike noch mit auf den Weg, könnten wir uns den Zoo von Sydney anschauen und ein Foto schießen, mit Oper, Hafenbrücke, Giraffe und Zebra in einer Linie. Das ist doch mal ne Aufgabe. Wird erledigt, Mike. 👋✋👋

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