Vier Wochen Deutschland

28. November 2025, wir winken Yuti schweren Herzens zum Abschied 👋 und fahren nach Kerikeri.

Dort, am Flugplatz angekommen, parken wir unseren Blauen, der uns nun viele Wochen gute Dienste geleistet hat, vor einem Blumentraum in pink. Wir betreten die Halle. Noch ist vom Autovermieter niemand da, aber später können wir auch noch den Autoschlüssel, wie vereinbart, abgeben. Das wäre dann schon mal erledigt. Von Kerikeri sind wir ja schon einmal nach Auckland abgeflogen, ein zweites Mal nun heute. Hier ist alles gemütlich und sehr nett. Wir warten, bis es soweit ist. Dann bringt uns die kleine Propellermaschine sicher nach Auckland. Dort kennen wir uns ja auch schon aus und laufen den wirklich langen Weg zur Abflughalle für internationale Flüge. Wir geben unser Gepäck auf und warten auf’s Boarding. Übrigens, auch die Gepäckaufgabe passiert selbstständig und ohne Personal. Effizient nennt man das, auch wenn wir erstmal überlegen müssen wie?! Aber klar, wir schaffen das! Dann geht es auf den ersten langen Flug nach San Francisco. 11 oder 12 Stunden, ich will es gar nicht so genau wissen. 🫣 Während des Fluges mit United machen weder Klaus noch ich auch nur ein Auge zu. Wir schauen stattdessen einen Kinofilm nach dem anderen und werden prima vom “alten” Flugpersonal mit Speis und Trank versorgt. Echt, die Stewards und Stewardessen sind mal mindestens in unserem Alter, vielleicht auch älter. Eine durchaus neue Erfahrung für uns, aber keine schlechte. Mit viel Witz und Charme machen sie ihren Job und haben sogar noch erkennbaren Spaß dabei. Der Flug verläuft ruhig und friedlich, außer ein paar schreiender Kleinkinder, und erreicht pünktlich sein Ziel, San Francisco. Unser Gepäck geht selbstständig weiter, wir müssen durch die Immigration. Da der nächste Flug nach Frankfurt aber erst in gut 5 Stunden abhebt, haben wir keinerlei Zeitdruck. Es klappt alles gut und ordentlich, und wir legen uns sogar im Abflugbereich etwas auf die faule Haut. Lange, breite Lederbänke stehen für’s Ausstrecken bereit. 👍
Dann folgt der Weiterflug. Auch wieder um die 11 Stunden müssen abgesessen werden. Wieder schauen wir viele Filme, verschmatzen die Mahlzeiten und Snacks und schlafen nicht. Auch ICH nicht, erstaunlich!!! Vielleicht hält uns die freudige Erwartung auf Zuhause und die Familie wach? Egal, wir erreichen planmäßig Frankfurt und müssen an der Gepäckausgabe verhältnismäßig laaange warten. Ach ja, wir sind wieder in Deutschland. 😉 Aber was gibt es dann für ein freudiges Wiedersehen mit Janek❣️Wir drücken und knuddeln uns ausgiebig. 😀 Wir sind jetzt in die Vergangenheit geflogen, sozusagen. In Neuseeland flogen wir am Freitagmittag ab und in Frankfurt landeten wir schon am frühen Samstagvormittag. Jetzt fährt uns Janek erstmal flott nach Hause, denn am Nachmittag kommen bereits Larissa und Alva zu uns nach Altrip. Wir nehmen die Fähre. Potzblitz, was ist denn das? Hatten wir die coole Opua Fähre unbemerkt mit im Gepäck? Die Altrip Fähre ist NEU!!! Und sie sieht fast so aus wie die in Opua! Vier Spuren, hoher Fahrerturm UND lautloses Ablegen und Anfahren. Ich glaub’s ja net!!!

Bloß das Großkraftwerk steht da wie eh und je.

Wie werden wir denn nun unser Zuhause antreffen, nach über 15 Monaten der Abwesenheit? Na wie wohl? Alles ist perfekt❣️Wer hätte auch daran gezweifelt? Gabi und ihr Mann Rainer haben alles fest im Griff, haben alles bestens gepflegt und gehegt, als wäre es ihr eigenes. 😘 Wir begrüßen und herzen uns, und ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Alles ist picobello, nur die Hecke ist weg, fast. 🤭

Neue Ein- und Ausblicke. 👀

Die war aber auch schon total krank und tot und fiel auseinander. Da muss ich mich wohl noch im Dezember mit unserem Gärtner zusammensetzen und die Neugestaltung besprechen. Allerhopp. Gleich kommt Larissa mit Alva!!! Janek hat unseren Kühlschrank gefüllt und Gabi wird uns liebevoll mit Plätzchen und Käsekuchen versorgen. Sind wir Glückspilze? Ja, wir sind Glückspilze.🍄🍄 Und dann klingelt’s und sie sind da. Larissa strahlt, Alva zittert fast vor Aufregung. Wir tirilieren und umarmen uns alle feste. Endlich, endlich… 😀. Ach ist das schön, Kinder und Kindeskind in den Armen zu halten❣️Eigentlich müssten wir todmüde und durch sein, aber das Adrenalin macht seinen Job gut. Und Schlag auf Schlag geht die Zeit zu Hause weiter. Übrigens, wir werden mit dem Jetlag fast bis zu unserem Abflug zu kämpfen haben. Das heißt, wir wachen immer gaaanz früh auf und sind sehr früh am Abend schon wieder todmüde.

Sooo müde! 😴

Gleich am Montag müssen wir zum Bürgerbüro, um unsere neuen Personalausweise zu beantragen. Ich nehme mal vorweg, die Mitarbeiterin dort ist großartig, alle sind suuuper nett und kompetent, und die Ausweise werden schnell und rechtzeitig fertig. Danke liebes Bürgerbüro❣️ Dann haben wir keinen Termin bei unserem Brillengeschäft in Altrip, werden aber dennoch hervorragend bedient, untersucht, brillentechnisch beraten und bekommen zeitnah neue Sehhilfen, die wir auch sehr dringend benötigen. Denn die alten haben ebenso schwer gelitten unter Salz, Wind, Regen und Sonne wie viele Gegenstände an Bord. Danach fahren wir nach Hamburg, um meine Mutti zu besuchen. Sie liegt mir besonders am Herzen, da es ihr nicht mehr gut geht und ihr körperlicher und geistiger Verfall in großem Tempo voranschreitet. Lösungen müssen zusammen mit meinem Bruder gefunden werden, die Zeit drängt. Der Weg nach Hamburg führt uns zunächst aber nach Halle in Westfalen. Meine Schwiegermutter erwartet uns sehnsüchtig. Sie ist noch sowas von fit mit ihren 95 Jahren, dass es eine wahre Pracht ist! Die Wiedersehensfreude ist groß, und dass wir zusammen mit Janek, der uns auf unserer Norddeutschlandtour begleitet, auch noch die Hunderttausendmillionen Blätter im Garten beseitigen, erfreut sie sehr.

Sogar Neffe und Nichte schneien noch unverhofft herein und freuen sich uns zu erwischen.

Dann düsen wir auch schon weiter nach Hamburg, und ich bin froh, endlich meine Mutti in die Arme schließen zu können. 🥹 Wir verbringen 3 schöne Tage, über die ich mich im Nachhinein ganz besonders freuen werde,

Sogar Currywurst am kleinen Weihnachtsmarkt genießen wir gemeinsam.

denn schon wenige Wochen später ist ihr Zustand um Meilen schlechter. Das mit der Currywurst wäre nicht mehr möglich. Der Abschied fällt mir extrem schwer, aber von meinem Bruder Hanjo und seiner Familie wird sie wundervoll begleitet und unterstützt. Es geht weiter in die Lüneburger Heide, um Klaus’ Schwester Sabine zu besuchen und danach flux wieder zurück nach Altrip. Karin, Klaus’ zweite Schwester, die Bastelqueen bei QVC, ist ja noch in Neuseeland unterwegs. Genau auf der Reise, die Klaus und ich zuvor erleben durften. Dann stehen verschiedene Arzttermine auf dem Tableau, inklusive unserer Zahnkontrolle bei Dr. Larissa in Kronberg, 🦷 verbunden mit einem weiteren Besuch bei ihr zu Hause. Dann führen uns noch verschiedene Besuche zu engen Freunden kreuz und quer durch’s Land. Telefonate mit denen, die wir aufgrund der Entfernungen nicht mehr treffen können, werden geführt. Kleinere Arbeiten in Haus und Garten müssen erledigt werden, mit dem Gärtner und Gabi wird die neu zu pflanzende Hecke geplant, und dann steht auch schon Weihnachten vor der Tür. In großer Runde sind wir zusammen unterm Tannenbaum und am Tisch mit Filet Wellington. 😋
Eine schöne, eine turbulente…

Rolle vorwärts mit anschließender Kerze am 1. Weihnachtsfeiertag. 😃

und auch wehmütige Zeit in der Heimat ist nun schon wieder zu Ende. Im Haus wird nochmal schnell reine gemacht, der Kühlschrank geleert und wieder auf Aus gestellt, die Taschen mit nem Haufen Ersatzteile für Yuti gepackt, und ab geht’s durch die Mitte. Janek bringt uns nach Frankfurt, wir drücken und herzen uns, dann nehmen wir Abschied. Wir haben Gabi versprochen, nicht wieder sooo lange wegzubleiben und schon im November wieder zu Hause zu sein. Dann müssten wir rum sein, um diese Welt ⛵️…….
Wir geben unser Gepäck auf und sitzen am 28.12.25 wieder im United Flieger nach San Francisco. Dieses Mal müssen wir dort das Gepäck wieder an uns nehmen und durch den Zoll damit und dann zur Immigration. Komisch! Diesmal haben wir auch nur 2 Stunden Aufenthalt. Hoffentlich reicht das! 🙏 Mit leichter Verspätung landen wir in San Fran, ….

das Gepäck kommt schnell, die Immigration verläuft einigermaßen zügig und die erneute Gepäckaufgabe klappt. Nur bei der Sicherheitskontrolle bleibt unser Bordgepäck hängen. Auch darin befindet sich etliches Bootsequipment, was für das Sicherheitspersonal nicht unbedingt definierbar ist. 🧐 Klaus erklärt, ein Drogentest wird gemacht, aber alles ist sauber und passiert letztendlich die Kontrolle. Dann fliegt uns United nach Auckland. Wieder werden etliche Filme geschaut, aber dieses Mal kann zumindest ich immer wieder etwas schlafen. Gut! Unsere Popos sind nun platt und schmerzen, aber der letzte Flug von Auckland nach Kerikeri muss noch abgesessen werden. Wir sind am 28.12. los geflogen und kommen am 30.12. an. Wir sind jetzt mal wieder in die Zukunft geflogen, sozusagen, die uns mit heftigen Sturmböen empfängt. Der Landeanflug wird ein kräftiges Gehoppel und Geschaukel. Spätestens jetzt sind wir wieder hellwach. Die letzte Gepäckausgabe dauert ewig. Wie das? Bei dem kleinen Flugplatz? Irgendwas funktioniert nicht, irgendwas klemmt. Dann werden endlich die Kofferwägen reingeschoben und jeder nimmt sich seins heraus. Fertig. ✔️ Unser Taxifahrer ist bestellt und muss nun ein wenig auf uns warten. Dann chauffiert er uns gut gelaunt die letzten Kilometer zur Marina und zu Yuti. Wie werden wir Yuti antreffen? Wird alles mit ihr in Ordnung sein? Oder warten bereits neue Probleme an Bord? Das alles und noch viel mehr beim nächsten Mal auf dieser Welle… 🌊🌊🌊🌊🌊…..

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