Per Uber-Taxi gehtâs in die City und inso Hotel âLas Americas Golden Tower PanamĂĄâ. Ein ordentlicher Klotz, âŠ

mit einem groĂen, tollen Zimmer. Blick auf die HochhĂ€user inbegriffen.




Jetzt aber weiter! Mit nem neuen Uber fahren wir zum Besucherzentrum Miraflores, dem alten Kanal, nun aber auf der pazifischen Seite. Nicht schlecht hier! Es ist viel los, wir sind ganz nah dran an den zu schleusenden Schiffen, und auf der BesuchertribĂŒne werden wir lustig unterhalten, von einem witzigen Kommentator. Live erzĂ€hlt er uns allen ein paar Anekdoten aus dem Schleusenalltag und wer da so gerade durchgeschleust wird und fĂŒr wieviel Geld⊠đ°đ°đ°. (Zum GlĂŒck auch auf Englisch.)



Die billigste Durchâfahrtâ, hatte vor etlichen Jahren ein Schwimmer. Er durchschwamm den Kanal fĂŒr ganze 36 Cent. Aber nein, die billigste âFahrtâ haben die Krokodile. đ Sie passieren das Ganze fĂŒr umme. Das passiert nicht laufend, aber immer mal wieder. Auch die Tiere wollen eben mal rĂŒber und nĂŒber. đ€
So und jetzt fÀhrt die Neptun in die Schleusenkammer ein. Ein alter, verrosteter Schoner aus DÀnemark, der vor 5 Jahren seine Weltumsegelung begann, mit junger, illustrer und wechselnder Mannschaft.

Gefolgt von einem fetten FlĂŒssiggas-Tanker, der Seacon Bangkok.



Die Tore öffnen sich und die rostige Neptun fÀhrt hinaus und hinein in die zweite Kammer⊠Kurz danach folgt der Tanker, gezogen und gehalten von 6 Lokomotiven.
Eine spannende Sache. Alle wollen diese Momente festhalten.

Und weiter geht der Schleusenvorgang.




Die vorderen 4 Locks sind jetzt unten und werden spĂ€ter zurĂŒckfahren. Die Seacon wird vertĂ€ut, die Neptun ist es schon, und dann geht es die letzte Etage hinunter, bis auf Pazifikniveau.


Aber wir beobachten jetzt das erneute Ablassen des Wassers. Lustig, wie die MĂ€nner auf der Seacon nach unten verschwinden.





Die Tore öffnen sich, âŠ

die Neptun verlĂ€sst als erste den Schleusenbereich, gefolgt von der Seacon. Nun liegt der Pazifik vor ihnenâŠ

Mensch, wenn wir da erstmal selber durchfahren, uns kribbelt schon alles bei dem Gedanken!!!
Nun lassen wir uns wieder zurĂŒckfahren, halten aber noch bei der gröĂten Mall SĂŒdamerikas, der Albrook Mall.
Groà ist sie ja, aber etwas in die Jahre gekommen, das SchÀtzchen. Auch das Warenangebot ist von Billigheimern dominiert. Jeder Ein- beziehungsweise Ausgang ist alphabetisch mit einem Tier gekennzeichnet, um die Orientierung zu behalten.







Wir kaufen nichts, a b e r wir essen heute zum ersten Mal âŒïž Bis eben haben wir ja noch gefastet, das heiĂt, auf dem Boot haben wir schon vorschriftsmĂ€Ăig das Fasten mit einem Apfel gebrochen. â Nun hat Klaus HUNGERâŠ

Wir teilen uns, nach einigen VerstĂ€ndigungsproblemen mit dem Personal, ein asiatisches Gericht. Ehrlich? Gut war es nicht. đ Schauen wir mal, was morgen das FrĂŒhstĂŒck so zu bieten hat âŠ.
Also ab zum Hotel.


Am nĂ€chsten Morgen erstmal wieder ein Blick nach drauĂen.


Es ist bewölkt, aber das Wetter scheint zu halten. Gut! Denn heute wollen wir uns FahrrĂ€der leihen und bis zu zwei Marinas fahren, wo man nach dem Kanal ankern oder mit GlĂŒck einen Platz ergattern könnte. Nach einem leichten, sehr schönen FrĂŒhstĂŒck gehtâs per Uber zum Fahrradverleih.


Es werden die Drahtesel. Hoffentlich hĂ€lt das mein RĂŒcken auch aus!!! Bisher musste ich noch immer jeden Tag eine Ibu einnehmen, um den Tag zu ĂŒberstehen. Gut, mein Esel ist ganz in Ordnung, nur die Griffe kleben etwas unangenehm. Klaus hat weniger GlĂŒck, seiner hat hinten ne Acht und schleift hörbar. Auch seine Bremsen zeigen wenig Bremskraft. Aber irgendwie merkt er das alles erst spĂ€ter, als wir schon lĂ€ngst on the way sind. đ„ž

Der Fahrradweg ist super! Zieht sich entlang der KĂŒste und lĂ€sst rĂŒckwĂ€rts auf die Skyline blicken.

Kurz vor der ersten Marina entdecken wir die Neptun.



Marina Flamenco. Sie hat keinen guten Ruf, soll schweineteuer sein, das Personal uninteressiert und hochnĂ€sig, aber man kann hier ausklarieren. Das ist ja nicht ganz unwichtig, mĂŒssen wir doch nach der Kanalpassage ausklarieren, um nach Französisch Polynesien aufbrechen zu können. Am Eingang steht schon mal genau, was man dafĂŒr braucht.

Also ich finde es hier gar nicht schlecht. Wir radeln weiterâŠđŽââïž đŽââïžâŠ

Auch die zweite Marina ist schön, aber dort kann man halt nicht ausklarieren und muss dann mit dem Dinghy zur Flamenco Marina dĂŒsen.

Jetzt gehtâs wieder zurĂŒck, der gleiche Weg, aber mit neuen Perspektiven.

Juhuuu, mein RĂŒcken hĂ€lt âŁïž


Ein Blick zurĂŒck. Es ist wirklich ein sehr schöner und gepflegter Radweg, mit unendlich vielen BĂ€nken, Spiel- und TurnplĂ€tzen. NatĂŒrlich laden auch Restaurants zum Verweilen ein. Aber nicht fĂŒr uns. Wir haben unser Wasser dabei und wollen die Nahrungsaufnahme noch etwas reduziert lassen. đ€











Nun gehtâs zurĂŒck zum Verleiher, nen halben Tag sind wir jetzt feste geradelt und geben unsere Esel wieder ab.
Die historische Altstadt steht nun auf unserem Programm, aber zu FuĂ.








Die Kirche gefĂ€llt mir! Klar, rein, reduziert und erfrischend. Besonders beeindruckt mich ein groĂes, blaues WandgemĂ€lde, zum Gedenken an die Corona Pandemie.

Und weiter gehtâsâŠ

Ach guck mal, da werden Werbeaufnahmen gemacht. Cinderella in violettblau.


Wir kommen an einem Saftladen vorbei. Das wĂ€re jetzt genau das richtige⊠đč.



Klaus macht es richtig. Er bestellt sich nen ordentlichen, frischgepressten Orangensaft. Ich meine noch ein wenig detoxen zu mĂŒssen und bestelle mir selbigen Drink. Huch nee, ist der sauer und pfeffrigâŠđł.

So gestÀrkt geht es in die nÀchste Kirche, sprich Kathedrale.

Die Cathedral Basilica Santa Maria de la Primada de Tierra Firme, am Plaza Mayor. Die erste auf dem Festland also, aha. Und wer hatâs gebaut? Die Spanier mal wieder.


Auch sehr schön âŁïž Etwas mehr Pomp und Klausâ Favorit. Auch hier findet sich ein riesiges, blaues WandgemĂ€lde, aber dieses Mal nicht zum Gedenken an COVID.

Die Ăberschrift weist auf den âStopfenâ, die Unterbrechung der Panamericana zwischen Kolumbien und Panama hin. Durch gefĂ€hrliches Dschungelgebiet versuchen seit Jahren, tausende Migranten ĂŒber Panama, Mexiko, in die USA zu gelangen. GefĂ€hrliches Getier, unwegsames GelĂ€nde und marodierende Banden, machen diese Fluchtroute Ă€uĂerst gefĂ€hrlich und tödlich. Denen, die es versuchen soll wohl gedacht werdenâŠ

Wieder drauĂen, schlendern wir noch durch so manche schöne Gasse, bis die Gegend sich merklich verĂ€ndert.




Und dann plötzlich dasâŠ

Und dasâŠ




Lustig, auf dem TĂŒrrahmen steht:
Es ist verboten, Likör an MinderjĂ€hrige zu verkaufen. Dies gilt seit Juli 1971, UND, es ist verboten, Tabakwaren an MinderjĂ€hrige zu verkaufen, gĂŒltig seit Dezember 2008. Dann will ich mal hoffen, dass die Kundschaft in Erdbeerhöschen nicht noch minderjĂ€hrig ist. đ





Klaus hat sich eine kleine Cola gekauft. Sowohl ein alter heruntergekommener Mann, als auch ein verloddertes Kind wollen sie haben. Klaus gibt sie aber nicht her. Nein, nein! Wir wollen hier wegâŒïžJetztâŒïž

Zum GlĂŒck kommt auch hierher ein Uber gefahren und bringt uns sicher zurĂŒck ins Hotel. đ
NÀchster Morgen, es ist soweit, ein Uber holt uns ab, bringt uns zum Flughafen, vorbei an den HochhÀusern der Stadt.




Es ist nicht weit, und zack sitzen wir im Boardingbereich, unsere Koffertasche ist aufgegeben.

Mit Klaus sitzt noch etwas im Boardingberreich âŠ

Ein Kaugummi ! Das hatten wir doch schon einmal, allerdings im FliegerâŠđ. Dieser Flug scheint von so manchem Hundebesitzer gebucht worden zu sein. Ein Ă€lteres Paar zuckelte schon mit seinen recht groĂen, strubbeligen Hunden an uns vorbei. Mir ist neu, dass die einfach nur an der Leine ins Flugzeug laufen dĂŒrfen. đ€


Dann gehtâs auch schon los. Zu meiner groooĂen Freude hat Klaus eine sogenannte Sitzplatzlotterie gewonnen und konnte fĂŒr wenige Euro mehr, auf BusinessplĂ€tze đș đș umbuchen. Wir werden also gleich zum ersten Mal in unserem Leben, wie Graf Koks, Business fliegen. đđ
Wie das war und was uns in Lima erwartet, das gibtâs dann demnĂ€chst auf dieser Welle. Jetzt gehtâs erst einmal in die Luft âïž âŠ
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