🦓 ZOO 🦒🐅🦍

Bevor wir heute wieder nach Newcastle zurückfahren, besuchen wir, wie empfohlen, den Sydneyer Zoo.

Ein Wallaby. Ein was?

Zu allererst besuchen wir selbstverständlich die heimische Tierwelt und bekommen Wallabys und Big Foot Kängurus zu sehen.

Die Wallabys gibt es in ganz klein bis mittelgroß, aber nie so groß wie die bekannten Kängurus. Dennoch gehören sie ganz klar zur Familie der Kängurus.
Und schon gar nicht ist ein Wallaby so groß wie so ein Big Foot Känguru. Wie kräftig schon dessen Schwanz ist!!!
Aber so was von müüüde! 😴

Die “Großfüße” sind durchweg alle müde und liegen und pennen überall herum.

Aber was sollen sie auch groß machen? Die Gehege sind sehr übersichtlich.

Bei den Wallabys ist etwas mehr los. Da können wir sogar ins Gehege hinein und ganz dicht an ihnen vorbeilaufen.
Was‘n das für‘n Mopp?
Guten Tag. 👋
Mach den Hals lang… Aber ein Vogelstrauß bist du wohl nicht, oder?!

Nein, das ist der Große Emu! Die größte Vogelart Australiens. Und hinter dem afrikanischen Strauß, der zweitgrößte Vogel der Welt. Aber verwandt sind diese beiden flugunfähigen Vögel nicht. Erstaunlich!! Der Emu ist, wie der Strauß, ein guter und schneller Sprinter und Dauerläufer. Das sieht man schon an den überaus muskulösen Beinen. Aber hier? Auch sein Gehege gibt nicht viel her. 😏

Der Kleene braucht hingegen nicht so viel Platz, läuft aber dennoch immer an der Wand auf und ab. Und was ist das? Das ist ein Short-beaked Echidna.

What??? Ein kurz gebackenes Irgendwas? Nein! Englisch müsste man können! Es ist ein kurzschnabeliges Kloakentier (beaked = geschnabelt). 😳 Auf deutsch ist es der Kurzschnabeligel, und der lebt in Australien. Der Langschnabeligel …

hingegen lebt in Neuguinea und nicht in Australien. Also finden wir den auch nicht hier im Zoo. Aha.✅

Dieser Kerl ist etwas ganz besonderes, ein eierlegendes, säugendes Igeltier, verwandt auch mit dem australischen Schnabeltier.
.
Steckt da ne Kippe im Stachelkleid? Nee… 😆.

Australien hat schon ne Menge außergewöhnliche Tiere! Was kommt jetzt?

Na klar! Der Koala 🐨. Mensch, der pennt ja auch nur rum.

Der hält sich im Schlaf noch den Po…
der lässt sein Beinchen schweben und…
seinen kleinen Pipimann raushängen. Ich glaube, der fühlt sich gerade echt wohl. 🤭 Aber mit der Seepocke und ihrem Extrempenis kann der Gute nicht mithalten!!! 😂
Der nächste Mohikaner, der pennt.
Ach nee, dieser Jonny riskiert zumindest mal ein Auge. 👁️
Ein Auge aufs Grüffelo? A geh, das wurde doch in Großbritannien erfunden. Auch wenn es in den Blauen Bergen ein Kinderhighlight geworden ist.

Jetzt gibt’s die Dingos, früh verwilderte Haushunde, vermutlich aus Südostasien. Seit 4.000 bis 6.000 Jahren leben sie in Australien und seit kürzerem auch hier im Zoo.

Mein Gott, er will mich fressen. Bald falle ich auch in ein Müdigkeitsloch.

Ach nee, der Tasmanische Teufel reißt auch sein Maul auf. Was hat der doch für schöne Beißerchen?!

Der Beutelteufel ist der größte Vertreter der Raubbeutler. Auf dem australischen Festland schon lange ausgestorben, findet man ihn noch auf Tasmanien. Dort hat man sich seiner angenommen, züchtet ihn nach, wildert ihn aus und impft ihn gegen eine üble, ansteckende Krebserkrankung. Wie es aussieht, erfolgreich. Warum heißt er eigentlich Teufel? 👿 „Schuld“ ist sein schwarzes Fell, seine bei Aufregung leuchtend roten Ohren, sein bei Erregung fürchterlicher Körpergeruch, der dem eines Stinktiers in nichts nachsteht, sein knochenzermalmendes Gebiss, mit dem er seine Beutetiere mit Haut und Haaren verschlingt und sein ohrenbetäubendes, aggressives, kreissägenähnliches Geschrei. Okay, alles klar.

Hier wird ein weiteres Problem deutlich. Der Raubbeutler ist in erster Linie ein Aasfresser. Und wo gibt es ganz besonders viel Aas? Jepp, am Straßenrand und auf der Straße. Und so wird auch der Teufel schnell mal Opfer des Autoverkehrs.

Wir sind gerade im Begriff weiterzugehen, da wird ein Wallaby-Schenkel ins Gehege geworfen. Ups, Raubtierfütterung! Ich hatte vorhin schon entdeckt, dass ums Eck ein Fensterchen in die Höhle des Teufels Einblick erlaubt. Und wie erwartet, flitzt der Teufel samt Keule genau dort hinein. Ich auch, also ans Fenster, und so stehe ich optimal, um Fotos zu schießen. Da gucken die vielen Asiaten aber dumm aus der Wäsche und müssen diesmal warten, bis ich gehe und sie an der Reihe sind. Hi, hi, hi…

Die Kinder hinter mir drängeln schon. Okay, ich habe meine Bilder im Kasten und mache Platz. Nun geht’s zu den Quokkas, den immerzu am freundlichsten grinsenden Beutlern der Welt.

Das Kurzschwanz-Känguru. Ist es vielleicht das glücklichste Tier dieser Erde? So lässt es sein Gesichtsausdruck uns jedenfalls glauben.

Und was hat das jetzt auf sich mit diesem lachenden Gesicht? Eigentlich nichts. Das ist halt so bei denen, das ist ihre Anatomie. Und die ist auch in allen möglichen Lebenslagen konstant, sagt also nichts über ihr Befinden aus. Viele von ihnen leben frei auf Rottnest Island, nahe Perth. Und was heißt Rottnest? Rattennest! Jepp, im 17. Jahrhundert ging man noch davon aus, dass Quokkas fette Ratten wären. Aber nein, sie sind auch mit den Kängurus verwandt. So, weiter geht’s…

Was ist denn das schon wieder für ein Penner? Vielleicht auch eine Pennerin??

Alles klar, es ist ein Penner! Oder? Nee! Wenn ich mir das Foto großziehe kann ich ein kleines Krallenbeinchen erkennen. Mensch, da steckt ein Baby im Beutel?! Jau, der Wombat, so heißt dieses Tierchen, ist ebenfalls ein Beuteltier, aber mit einem nach hinten unten geöffneten Beutel. Es schläft durchschnittlich 16 von 24 Stunden und beschäftigt sich die verbleibenden Stunden ab Dämmerung mit Grasen. Es sieht schwerfällig aus und faul. Es kann aber, wenn nötig, mit bis zu 40 Stundenkilometern durch die Gegend flitzen. Das sollten wir mal versuchen… 😝.

Viele verschiedene Vögel bewohnen ebenfalls diesen Zoo. Aber der da oben sitzt definitiv falsch. Das ist doch kein Königsfischer! Das ist eine Fruchttaube!

WOW, du bist aber echt ne Hübsche❣️
Aber du schießt den Vogel im wahrsten Sinne des Wortes ab!!! So schöne schillernde Metallikfarben! Der andere fällt dagegen schon ab. Ist bestimmt das Weibchen…
Ja, ja, sei meine Liebe und dann haste das Balg an den Hacken…
Und was haben wir hier? Einen hübschen Finken, einen Wellensittich und ne dolle Ente❣️

Fertig? Neiiin……

Be my Honey Bee, das passt! Ist das doch der Bienenfresser❗️
Nun komme ich aber nicht umhin, auch die Spinnenwelt Australiens zu betrachten. 🕷️

Da hätten wir zuerst mal die Vogelspinne, die große australische Vogelspinne. Ja, sie ist giftig, aber nicht tödlich, sofern du ein gesunder Mensch bist.

Und jetzt kommt die giftigste Spinne der Welt, die Trichternetzspinne. Seit den 1980er Jahren kam aber kein Mensch mehr ihretwegen zu Tode. Ein Gegengift wurde entwickelt. Sie lebt im Wald und der näheren Umgebung von Sydney. Dort spinnt sie ihr trichterförmiges Netz in Erdlöchern, sitzt darinnen und wartet auf Beute. Tagsüber versteckt sie sich auch gerne unter Steinen, Blätterhaufen oder in vor der Tür stehenden Schuhen. 😬
Genug davon, wir besuchen nun das Gorillagehege und wundern uns wegen der hohen Besucherdichte, denn Gorillas sind keine zu sehen. Obst- und Gemüsekörbchen sind aber schon verteilt. Plötzlich preschen sie aus ihren Innenräumen heraus und stürzen sich auf das Gemüse. Ahhh‘s und Ohhh’s entfleuchen uns Besuchern. Die Gorillas sausen durchs Gehege, alles Männchen, 4 an der Zahl. Aber einer ist der Herrscher, der Silberrücken, der Älteste, der Größte!

Wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss 🥥, wer hat die Kokosnuss geklaut? 🎵🎶

Jeder der Vier hat ein eigenes Körbchen, dennoch rennen die drei Jüngeren einer Kokosnuss hinterher. Das heißt dem, der sie gerade hat, hinterher. Das nutzt der Silberrücken ganz gechillt aus, um sich die süßen Möhrchen aus allen Körbchen zu stibitzen. Sooo lustig❣️Irgendwann wird’s ruhiger und jeder befasst sich mit seinem Gemüse oder der Kokosnuss.

Ein kontrollierender Blick über die Schulter, man weiß ja nie!
Mit den Fingern wird gebohrt, in den Mund gesteckt und abgeleckt…
Schau an, das Obst ist in einer kleinen Eisbombe eingefroren. Es soll halt nicht zu leicht sein, an die besonders süßen Sachen heranzukommen. 😉
Und dann der Silberrücken, der Chef! Der hat überhaupt gar keine Eile. Weder in seinen Bewegungen, noch beim Essen.
Dieser Blick, das Ohr, ganz schön ähnlich zu uns!
Das diese geballte Kraft nur durch Obst und Gemüse möglich ist, verwundert mich immer wieder.
Und wie sieht’s mit der Esskultur aus?
Fast wie bei unserer Enkeltochter. 😝

Das mit den Gorillas hat jetzt echt viel Spaß gemacht.
Eigentlich wäre es Zeit zu gehen. Aber, wir müssen ja noch das Foto machen…
🦒,🦓, Oper und Harbour Bridge. Und auf dem Weg zu besagtem Gehege gibts noch folgendes Getier:

😳
Nashorn im Wasser.
Wüstenspringmaus
Mininielpferd
Riesenkakerlaken

Wow, und dann besteigen wir nen Flieger nach Sumatra. ✈️

Und Zack sind wir auch schon dort, um den Sumatra Tiger zu suchen.
Ach, wie nett ist das alles hier gestaltet!

Da liegt schon einer. Auf einem Jeepdach, ganz dicht, hinter einer Glasscheibe und ausgestopft. Dessen sind Klaus und ich uns todsicher! Ein anderer Safariteilnehmer meint, Quatsch, der lebt! Nein, doch, nein, doch…. Er lebt tatsächlich, jetzt erst sehe ich, wie sich die Lende leicht hebt und senkt. Mensch noch mal, am Kopf hat sich nicht ein Haar gekrümmt. Und die vielen Gaffer stören ihn nicht die Bohne. Ach ja, hier schläft ja sowieso fast jedes Tier. 😴 Im nächsten Gehege schläft noch so eine riesige Katze.

Na, wir lassen sie mal alle schlafen. Ist das hier etwa der Schlafzoo? Ich habe so langsam den Eindruck. Wir fliegen weiter, mal eben nach Peru und schauen einem Andenkondor ins blutrote Auge.

Das ist vielleicht ein gigantischer Flieger!!!

Die haben wir damals in Peru in Freiheit fliegen sehen. Über einer tiefen, schmalen Schlucht nutzten sie die dortigen Aufwinde, bei steigender Sonne, um sich in luftige Höhen emporzuschrauben.
Es geht wieder zurück nach Sydney und zur nächsten Raubtierfütterung.

Jau, ein jeder von ihnen, ein hungriges Raubtier!

Und dann ist es endlich soweit. Wir erreichen das ganz oben gelegene Gehege der Giraffen und Zebras.

Jepp, das wären schon mal Giraffe und Opernhaus…
Und hier haben wir jetzt in einer Linie, Giraffe, Zebra, Brücke und Opernhaus.

Geschafft! 🥳 Auftrag erfüllt ❣️ Das war doch jetzt ne feine Sache. Nun schmeißen wir uns wieder in unseren piependen Leihwagen und piepen zurück nach Newcastle, zurück zu Yuti. 👋 ✋👋

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