Mit einem Uber geht es früh am Morgen in die drittgrößte Stadt des Landes und in unser Hotel. Da können wir zwar noch nicht aufs Zimmer, aber unser Gepäck darf bei der Rezeption abgestellt werden. Gut! Jetzt wird auch gar nicht lange gefackelt, sondern gleich die Füße in die Hand genommen und die Stadt erkundet.

Brissie oder Brizzy, wie sie liebevoll von den Einheimischen genannt wird, gilt als nicht so attraktiv wie ihre großen Schwestern Melbourne und Sydney.
2,7 Millionen Menschen leben, arbeiten und studieren hier. Für den gesamten Bundesstaat Queensland ist sie die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt zugleich.
Wir sind mal ganz gespannt, welchen Eindruck wir von ihr bekommen werden.








Weitere studentische Gebäude poppen immer wieder auf. Selbstverständlich gibt es auch das eine oder andere Café. Und wir besuchen natürlich eines davon, wir haben Hunger. 🤭


Gestärkt laufen wir weiter durch den herrlichen Park. Ein tolles Stück Regenwald überrascht uns.







Der Regenwald ist durchschritten und Downtown winkt schon.


Die Story Bridge, benannt nach John Douglas Story, einem sehr engagierten, australischen Politiker und Beamten seiner Zeit, der sich kräftig um die Entwicklung der Stadt bemühte, ist eine reine Stahlkonstruktion und wurde 1940 eröffnet. Ähnlich wie die Harbour Bridge in Sydney, kann auch sie beklettert werden. Doch auch diesmal werden wir es nicht tun. ☹️ Stattdessen wandern wir am Brisbane River entlang.







Dort schimmert schon die Fußgänger- und Radfahrerbrücke „Kangaroo Point Bridge“ durchs Blattwerk.

Am 15. Dezember 2024 wurde dieses Prachtstück fertig und dient ausschließlich dem Sport- und Freizeitverkehr. Ein Geschwindigkeitsmessgerät und ein Mengenzähler gehören zur Ausstattung. Doll! 🤩





Blicke von der Brücke auf Downtown und…





Nicht nur etliche Brücken führen über den River, auch diverse Schnellfähren mit Namen wie CityCat, DogCat und KittyCat flitzen rüber und nüber.





Immer weiter am Fluss entlang, zieht sich auf der anderen Seite eine massige Felswand hoch. Witzig, wie die da plötzlich hingekommen ist. Sieht aus wie eine Abbruchkante, und beklettern lässt sie sich auch.













Und Zack sind wir am Streets Beach, der künstlichen Lagune in South Bank. Sie ist frei zugänglich und kostenlos, Lifeguard inklusive. 😄


Der gegenüberliegende Blick ist schon etwas besonderes!









Wir kommen immer weiter herum, schauen mit verschiedenen Winkeln durch‘s Loch und laufen die nächste Fußgängerbrücke wieder auf die andere Seite.






Selten, aber dennoch gibt es Hinweise und Erinnerungen an die Aboriginal people und an ihren steten Kampf beweisen zu müssen, dass sie Menschen sind, wie alle anderen auch. Stets begleiten sie Diskriminierungen aller Art… und es muss sich etwas ändern.
Anders als in Neuseeland, wo die Kultur der Aboriginal people überall präsent ist, jedes Schild, jedes Wort auch in ihrer Sprache geschrieben steht und sie so viele Unterstützungen bekommen, dass es den übrigen Menschen schon auf den Keks geht, ist in Australien wenig davon zu finden. Wie gesagt entdecke ich hin und wieder mal ein Schild, wie dieses.
Dann sind wir drüben, in dem Haus mit Loch und zwar so weit oben, wie es eben nur geht. Neue Perspektiven tuen sich auf…








Satt laufen wir nun noch ein kurzes Stück zu unserem Hotel, aber unser Zimmer ist immer noch nicht fertig. Da gibt‘s ein Upgrade vom Rezeptionisten. Es geht nun hoch bis zum 52sten Stock. Jippie 🥳! Im hochsausenden Fahrstuhl gehen sogar die Ohren zu.



Doch Füße hochlegen und einpennen, nein, das gibt es noch nicht. Wir fahren wieder runter und wollen die Shoppingmeile erkunden. Es soll eine große Mall geben, mit laaangen Öffnungszeiten. Allergut. 😅







Und was kommt jetzt? Die Fußgängerzone? Ja! Aber vorher kommt noch eine bayerische Bratwurstbude!!! 🤤

Da gehen wir dann später noch hin, gell?! Jepp! Jetzt suchen wir die Mall.







Wir laufen rauf, wir laufen runter, wir fragen Leute und finden die Mall dennoch nicht. Kein Wunder, es gibt sie nicht, so einfach ist die Antwort. Diese lange Einkaufsstraße ist die „Mall“. Zusätzlich gibt es noch kleinere Passagen. Das Geschäfteangebot mit allerlei Marken und Labels ist definitiv groß. Doch leider sind die Öffnungszeiten wieder sehr kurz bemessen, um 17:30 Uhr schließen die meisten Geschäfte. Ganz vereinzelt machen manche Shops noch ne halbe Stunde länger. Schade! Wir sind schon spät dran. ☹️ Macht der Bratwurststand etwa auch jeden Moment zu? Kreisch! Wir laufen schnell hin…. und? Er hat noch offen, aber nur noch 2 letzte Würste. Okay, ich nehme die eine als Currywurst, Klaus nimmt seine als Bratwurst mit allerlei obendrauf. Ich glaube, die Leute möchten ihre Pötte leer machen. Nun gut, ich finde sie lecker, meine Currywurst! Klaus die seine auch, ist aber doch vielleicht etwas zu viel drauf?! Wir laufen nochmal in die Fußgängerzone, denn da hat noch ein Saftladen offen. Es gibt leckere Obst- und Gemüsesäfte. Prost!
Zurück im Hotel ist die Aussicht jetzt bei Dunkelheit und Beleuchtung traumhaft❣️





Klaus schläft schon. Ich muss jetzt auch mal zur Ruhe kommen. Morgen steht uns die 30-stündige Heimreise bevor. Doch erst am späten Nachmittag geht’s mit dem ersten Flug los. Es bleibt also noch genügend Zeit, um Brisbane am Morgen zu genießen. Ja, genießen! Das muss ich schon sagen, mir gefällt diese Stadt richtig gut. Sie bietet viel Grün, modernste Wolkenkratzer, einen hohen Freizeitwert, vielen jungen Menschen unterschiedlichste Universitäten, und sie strahlt pure Gelassenheit aus. Und das, obwohl sich diese Stadt viel vorgenommen hat für 2032, für die Olympischen Spiele.
No worries, all good. 👍 Gute Nacht. 😴
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