Schnorcheln?🤿 Jetzt!

Endlich lässt der nervige Wind nach. Endlich herrscht wieder Ruhe über‘m Wasser. Wir parken um. Circa 50 Meter neben der Boje lassen wir den Anker fallen, sicher ist sicher! Die Parkkontrolleure sind bisher noch nicht wieder hier gewesen. Gut. Dann schmeißen wir uns in unsere Shorties, packen das Schnorchelequipment plus das Handy im Unterwassergehäuse ins startklar gemachte Dinghy und düsen in Richtung eines größeren Korallenkopfes. Zum Glück wird auf verschiedenen Internetseiten beschrieben, wo wir das Beste dieses Atolls finden können. Auch Chat hat dazu eine eigene Meinung, die glücklicherweise zu den anderen Meinungen passt. Wir ankern das Dinghy, und mit Rolle rückwärts platsche ich ins Wasser. Selbstverständlich haben wir auch unsere Messer mit dabei, man weiß ja nie. Los geht’s… Uhhh, das Wasser ist frisch, zitter!

Klaus düst ab…

Nur wenige Minuten vergehen, da begegnet uns die erste Meeresschildkröte.

Nein, nein, sie kommt nicht in schwarz-weiß daher! Und Klaus auch nicht. Ich probiere bloß erstmal Verschiedenes aus.

Jetzt aber:

Mal mit,…
mal ohne Filter. 📸
Doch was war jetzt was??? 😅 Eines steht allerdings fest, es handelt sich hier um die Grüne Meeresschildkröte, oder auch Suppenschildkröte genannt. 🤭
Dieser piksende Seestern sieht eher gefährlich aus, auch fürs Riff. 🧐
Scheint die Sonne hinein, wird es sofort bunt.
Wieder eine Schildkröte❣️ Zwar ohne Sonne, aber auch sehr schön. 🤩

Wir schnorcheln immer sehr eng am Riff entlang und passieren gut klingende Orte, wie Aquarium, Turtle Point, Turtle Alley und so weiter.

Dort schwimme ich ein Stückchen über das Riff hinweg. Durch die vorherrschende Flut, ist das gut möglich. 👍
Von diesen kleinen Grünblauen gibt’s ne ganze Menge und fast sind sie überall.
Boah, was ne Farbe!!! Davon finde ich aber nur einen.
Dieser Papageifisch strengt sich farblich aber auch an. ☺️
Sind das Geschenkverpackungen? Was da wohl drinnen ist? 😁
Dieses Exemplar liegt bewegungslos auf dem Korallenbett. Sie ruht. Würde sie sich putzen lassen, wären Putzerfische um sie herum. Der hintere Teil des Panzers hätte es aber durchaus mal nötig. 😉

Es ist erstaunlich, wie lange Meeresschildkröten unter Wasser bleiben können. In Ruhe kann das sogar bis zu 7 Stunden gehen, stellte erst kürzlich eine Forscherin fest. In hurry oder bei Nahrungsaufnahme verkürzt sich die Zeit deutlich. 5 bis 40 Minuten reicht dann der gespeicherte Sauerstoff. Sie können ihren Stoffwechsel herabsetzen und sehr effizient Sauerstoff speichern. So kommen sie in Ruhe auf stundenlange Tauchzeiten. Tolle Tiere❣️

So friedlich und entspannt schwebt sie durchs Wasser. Traumhaft❣️

Wenn man das Handy dreht bekommt man das Video in voller Größe. 🤩 Ich glaube, sie sollte mal wieder eine Putzerstation aufsuchen… 🪥🧼

The next one…. Aber Achtung, das ist eine echte Karettschildkröte! Gut zu erkennen an dem spitz zulaufenden Schnabel, ähnlich wie bei einem Vogel. Auch der Panzerrand ist schuppig gezackt.
Hallöchen, du Suppenschildkrötchen… 👋
Chromis über Chromis. Kein anderer Fisch dominiert hier so wie dieser.
Andere Fische sind viel seltener und auffällig ängstlich. Sobald du dich ihnen näherst verstecken sie sich in Höhlen und Schlitzen.
Dieser Blubberfisch ist auch extrem selten. Um genau zu sein gibt es ihn exakt einmal. 😁
Sieht das aus wie in einem Aquarium? Ich finde schon❣️ Viele Sergeanten treiben sich hier herum. Die mag ich!

Ich glaube es langt jetzt. Diese Karettschildkröte haut ab, uns ist kalt, und ich möchte auch noch zur bewaldeten Insel. Wenn schon denn schon.

Guck raus… 👀 Ah, da ist eine der Plattformen, und Touris werden gerade von der Insel zurückgebracht. Das passt doch. Schnell zum Dinghy.

Jepp, heute ist ein großes Touristenboot hier. Die wissen halt auch, wann das Wetter passt. Oh, aber Klaus will nicht mehr an Land. Er ist total durchgefroren, schnatter… 🥶. Mensch, das ist ja blöde, ich möchte aber, und wir zittern uns einfach warm. Ich glaube, ich habe eine dickere Isolierschicht um mich herum als er. 😆 Aber er schafft das auch, ganz sicher!!!

Na also. 😁
Es geht hinein in den tropischen Wald.

Eine unreife Pandanus hängt am sogenannten Schraubenbaum. Die spitzen, schwertartigen Blätter schrauben sich spiralförmig um den Stamm. Die Früchte sind auch reif eher selten genießbar. Die Blätter finden jedoch in der asiatischen Küche Verwendung. Sie gelten als Vanille des Ostens. Durch Kochen entfalten sie einen vanilligen, mandelähnlichen Jasminduft. Interessant!

Diese Schraubenbäume, die wir bereits an vielen Orten dieser Welt gesehen haben, stehen auf hohen Stelzen- oder Stützwurzeln. Sie verankern sich so im weichen, sandigen Boden und trotzen Wind und Salz.
Erstaunlich, was hier für dicke Bäume wachsen konnten! Die Technik mit den Stützwurzeln beherrschen auch sie.

Am Campingplatz verlassen wir das Wäldchen und laufen jetzt weiter am Strand entlang.

Genau wie dieser Laufvogel. Er erinnert mich an ein Perlhuhn und ist supergut getarnt. Sein Köpfchen kann ich immer erst beim zweiten Blick erkennen.
Nein Klaus! Nicht ins Wasser! Es geht am Strand weiter. 😉
Schönes ausgeblichenes Holz❣️ Ich würde es am liebsten mitnehmen.
Doch es zeigt uns auch den Weg.
Ach, ein Noddy. Diese Vögel hatten wir ja in Französisch Polynesien massenhaft. Was ist mir in Erinnerung geblieben? Ach ja, es sind ausgezeichnete Dauerkacker… 💩
Dem wurde es dann wohl doch zu salzig an seinem Standort.
Jetzt wird es ein Stück vulkanisch, oder?
Schneeweißchens und Rabenschwarz beobachten uns.
Der Leuchtturm der „Insel“. So sieht also ein moderner Leuchtturm heute aus. Nicht schön! Da lob ich mir die althergebrachten, gemauerten und weiß getünchten Türme!
Aha, wir sind fast rum.
Von diesen hübschen, blütenweißen Reihern gibt es viele. Sie verstecken sich im Unterholz und kommen hervor, wenn wir vorbei sind.
Wie sieht das denn aus? Wie eingebackener Kleinschrott.

Da sind wir wieder. Das Dinghy ist noch da, und wir machen uns nun auf den Rückweg zurück zu Yuti. Gerade als wir wieder an Bord sind, macht sich der Tourizubringer ein zweites Mal mit Gästen auf den Weg zur Insel. Da hatten wir ja richtig Schweinebacke, dass wir ganz alleine das Inselchen genießen konnten. 😁 Jetzt ziehen wir erstmal die Shorties aus, duschen uns warm ab und kuscheln uns gemütlich in den Salon. Es ist jetzt sooo schön ruhig hier und wunderbar sonnig. Kein starker Wind heult und zieht an den Nerven, und die Sonne bringt uns ordentlich viel Energie in unsere Batterien. Supi❣️Das ist wirklich gerade super schön. So dürfte es bleiben. 😎
Morgen allerdings steht das Reinigen unserer Hulls auf dem Stundenplan. Es wird höchste Zeit, und noch können wir uns ja hier ins Wasser trauen. Haie sind uns gar keine begegnet und Krokodile gibt es hier noch nicht. Das soll sich aber bald ändern. 🐊

Also bis demnächst auf dieser Welle, tschau, tschau 👋✋👋

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