Guten Morgen liebe Sorgen, heute ist Ausflugszeit. Wir wollen an Land und einen ganz speziellen Walk über die Insel zur anderen Seite machen. Diesen Weg haben wohl Segler für Segler angelegt und ihn mit lauter blauen Gegenständen gespickt und damit beschildert. Diesen blauen Track wollen wir gehen. Vielleicht begegnen uns Krokodile?
Gerade wollen wir gemeinsam unser Dinghy zu Wasser lassen, da durchschneidet ein lauter Schrei von Klaus die ruhige Morgenidylle. 🗣️ Er hat in eine Schlange gegriffen, die zwischen der Festmacherleine vom Dinghy ruhte.


Wie ist die denn bloß an Bord gekommen? Sie ist sehr schmal und extrem flott unterwegs. Schrei… 🗣️🗣️
Ich versuche sie mit meinen Walkingstöcken zu fassen, die wir eigentlich für eventuell notwendige Krokodilabwehr mitnehmen wollten. Das klappt aber nicht. Beide tanzen wir den schreienden Schlangentanz 🗣️🗣️, und Klaus ruft nach seiner Mama. Ich könnte mich wegschmeißen vor Lachen 🤣, wenn es nicht so gefährlich wäre, aber die Schlange schlängelt sich ultraschnell hin und her, züngelt und will mit ihrem winzigen Mäulchen zubeißen. 🗣️🗣️ Jetzt versuche ich sie mit einem Handtuch am Schwanzende zu fassen zu kriegen. Sie richtet sich sofort zu mir auf, will natürlich beißen, und ich lasse alles augenblicklich wieder schreiend fallen 🗣️. Klaus hat große Angst, sie könne uns entwischen und sich irgendwo im Boot verstecken. Wir hüpfen beide weiter am Steuerstand umher und schreien. 🗣️🗣️ Dann versuche ich es noch einmal mit den Stöcken, und glücklicherweise wickelt sie sich um einen herum. So kann ich sie übers Wasser befördern und abschütteln. Puh, puh, puhhh 😮💨.

Nun hängt sie im Wasser und ist selber erstmal erschrocken. Ist sie vielleicht gar keine Wasserschlange? Doch, jetzt schwimmt sie unters Dinghy, unters…. 🫢, und hoffentlich davon. Dann sitzt Klaus im Selbigen und schreit schon wieder. 🗣️ Eine Qualle, eine riiiiiiiesige Qualle! 🗣️ Mama, ich will nach Hause! 🗣️ Da muss ich mich wieder ausschütten vor Lache 😂, das ist keine Qualle, das ist doch ein Oktopus.

So, jetzt aber an Land! Es soll dort sooo viele Krokodile geben, wir sehen keines. Mulmig ist uns aber schon. Das letzte Stück bis zum Land müssen wir durchs Wasser waten und das Dinghy hinter uns herziehen. Ein Babyrochen saust durchs flache Wasser an uns vorbei. Schrei 🗣️🗣️!Jau, wir sind ganz schön schreckhaft geworden. Krokodile? Quallen? Schlangen? Nee, nichts ist zu entdecken. Puhhh… 😮💨. Auch an Land, bei den Mangroven, entdecken wir keine Verdächtigen. Gut so!





Jetzt müssen wir nur noch den Anfang vom blauen Track finden.


Oh, da geht es aber ordentlich ins Gemüse und ins Dickicht hinein. Schlängeln dort Schlangen? Verkleben uns Spinnen den Weg? Gibt es hier eigentlich Zecken? Fragen, auf die wir keine Antworten haben. 🫣 Todesmutig, aber zögerlich stapfen wir voran.

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Der blaue Track macht jetzt schon Spaß❣️Es ist wie eine Schnitzeljagd. Wer entdeckt das nächste blaue Teil?!



Die Wegbeschaffenheit wechselt minütlich. Bauchhohes Gras gibt sich mit schlickigen Ebenen und Wäldern die Hand.







Nach etwa 1 1/2 Stunden sind wir am Ziel!



Aber wie so oft im Leben, ist eigentlich der Weg das Ziel.












Einen Weg kennt man ja erst, wenn man ihn auch zurückgelaufen ist. 😊












































Nur Zentimeter für Zentimeter schleppen wir es ins Wasser und düsen geschafft zurück an Bord.
PAUSE— PAUSE—PAUSE—PAUSE—PAU
Während ich koche, versucht Klaus sein Notebook zu aktualisieren, um sich der verfickten Steuererklärung widmen zu können. Was passiert? Das Update will und will nicht klappen. Stress! 😡 Nach mehreren Stunden des Versuchens und Tüftelns gelingt es ihm endlich. Nochmal, es geht hier erstmal nur ums Update des Arbeitsmittels! Scheiße nein, da würde ich aber hoffnungslos untergehen und eher das Notebook über Bord schmeißen, als den Biss zu haben, das zum Erfolg zu führen. Hut ab! Chapeau! Gratulation! Bravo! 🥳
Küsschen 💋 und Schluss für heute. 👋
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