Mit der Fähre setzen wir Fünfe gegen Mittag über. Auch da ist weder die Temperatur, noch der Smog anders als in Batam, geschweige denn besser. Und warum trennen sich jetzt unsere Wege? Kisslers fahren ins Shangri-La Resort und wir in‘s Marina Hotel One‘15. Beides befindet sich jedoch auf ein und derselben „Urlaubsinsel“ Sentosa.


Das mit der Hotelbuchung bei Kisslers war so… Das Hotel verschwieg bei der Buchung, dass die zentrale Poolanlage zur Zeit renoviert und nicht genutzt werden kann. Als wir jetzt für uns ein Zimmer dort buchen wollten, wies uns Chat darauf hin. Und so kam der Ball ins Rollen. Norman versuchte sofort das Zimmer zu stornieren und wir buchten dort natürlich nicht. Nun ging das Gezicke mit dem Hotel seinen Gang, und wir buchten mal sicherheitshalber das vorletzte Zimmer im Marina Hotel One‘15. Erst kurz vor dem Flug hierher klärte sich die Lage und Norman buchte ein Zimmer im Shangri-La, einer riesigen Hotelanlage mit Pool und Beach. Das One‘15 war ihm wohl nicht kindgerecht genug. So, nun sind wir alle auf der Touri-Insel Sentosa untergebracht, aber 2 Kilometer voneinander entfernt. Ist das jetzt doof? Nö! Wir können jeder Zeit mit Shuttle Bussen zueinander kommen. Und wir verabreden uns dann auch gleich für später in der riesigen Vivo Mall. Zuerst beziehen wir getrennt von einander unsere Zimmer.
Wir:


Kisslers:

Und dann geht’s ab zur Mall. Kisslers haben Hunger und Norman möchte unbedingt in den Food Court. Allergut.

Ein Food Court hat den Vorteil, dass sich dort viele verschiedene Essensstände tummeln und wir als Gäste dann an Tischen in der Mitte der Halle Platz nehmen. Der Nachteil ist, du must viel hin- und herrennen, es ist unruhig und laut. Nun, satt werden wir alle und erkunden darauf diese riesige Mall. Ein Bereich ist für KI und Robotic reserviert. Man kann sich informieren, an Seminaren teilnehmen, oder sich einfach bespaßen lassen. So Opi und Alva, siehe unten.

In einem Sportschuhgeschäft entdecken wir Schuhe von der BASF! Da leben wir fast 100 Jahre im Kreis Ludwigshafen, sind Nachbarn vom Chemieriesen BASF und müssen nach Indonesien kommen, um festzustellen, dass BASF auch Sportschuhe herstellt? Etwas ungläubig betrachte ich die Auslage, und dann schlage ich zu. Einmal Schuhe für Alva und einmal auch für mich. Alva behält sie sogar gleich an und springt wie ein Flummi umher und legt Sprints aufs Parkett. 🥰
Dann spielt sie eines ihrer Lieblingsspiele mit uns, Eisenbahn. Sie ist selbstverständlich die Lokomotive, wir die Wagons. Auch legt sie knallhart fest, in welcher Reihenfolge die „Wagen“ aufgereiht werden sollen. Hier und jetzt folge ich der Lock, dann Larissa, dann Norman und das Schlusslicht ist Opi Klaus. 😄 So, sie gibt natürlich den Weg, sowie Stopps und Weiterfahrten vor, wir folgen brav. 🤪 Doch dann passiert‘s. Sie will mit uns eine Rolltreppe hoch, und nein, ich falle nicht schon wieder der Länge nach hin!! Nein, sie verwechselt die Rolltreppe. Statt die aufwährtsfahrende zu wählen, nimmt sie die, die von oben runterkommt. Und jetzt kann ich es leider nicht so gut in Worte fassen, was sie nun macht. Sie zieht ihre Beinchen stark nach rechts und links außen, gespreizt hoch, um hinaufzukommen. Es sieht aus wie ein Störchlein im Salat, nur dass sie die Beinchen abgewinkelt nach außen hochhebt. Es sieht zum Schreien komisch aus, mertkt‘s, dreht sich um und kommt zurück. Wir Wagons sind mal besser stehen geblieben. 😅 Alva hat ihr Missgeschick natürlich bemerkt und grinst verschämt. Wir anderen, besonders Larissa und ich können uns nicht mehr halten vor Lachen. Wir müssen so dolle lachen, dass uns danach die Bauchmuskeln schmerzen. 🤣😂🤣😆😂🤣😅🤣😂😂😂😆 Welche Bauchmuskeln??? 🤣😅😂😆😂🤣😅🤣Also meine Tochter hat welche. 💪
Alva kann zum Glück herzlich mitlachen, und so wird sich das Bild in unseren Köpfen einbrennen und immer wieder zu herrlichen Lachanfällen führen. 😂🤣😂 Irgendwann ist auch diese Mall erkundet, und wir machen uns getrennt von einander wieder auf in unsere Hotels. Heute Abend findet ja noch das große Formel 1 Rennen in Singapore City statt. Nein, live anschauen werden wir uns das Spektakel nicht, aber auf dem Bett liegend und vor der Glotze schon.

Verstappen ist der glückliche Gewinner, und augenblicklich geht das Siegesfeuerwerk los.

Das können wir sogar von unserem Hotelbalkon aus hören und sehen. Was das allerdings für den vorherrschenden Smog bedeutet, kann sich ein jeder sicher denken. Hust, hust….
Am nächsten Morgen steht der gemeinsame Besuch der Universal Filmstudios an. Schon früh ist die Hitze, die Luftfeuchtigkeit und der Smog fürchterlich. Doch Norman ist so voller Eifer, mehr als wir alle zusammen, dass er es nicht abwarten kann auf uns zu warten und schon mal alleine mit Alva in die Attraktion „Transformers“ hineingeht. 🙄

Arme Alva! Sie hat sich die ganze Zeit die Ohren zugehalten und ihr Gesicht bei Norman verborgen. Larissa war gar nicht erst mitgegangen. Einmal wegen des steifen Halses und, um auf uns zu warten. Nun, Alva ist erstmal ein Stück durch den Wind und wir laufen nun gemeinsam über das riesige Gelände zur nächsten Attraktion.

Es ist anstrengend, alles! 🥵 Es ist so drückend, schrill und bunt, laut und hektisch. Obwohl, sehr viele Besucher sind gar nicht da. Zur Erfrischung gehen wir in die Bumpa-Bahn. Das Teil, in dem man mit 8 Personen sitzt, wie bei der Achterbahn hochgezogen wird und dann drehend und anbumpsend eine Wasserbahn hinuntersaust und ordentlich nass dabei wird. 💦 Hier ist es so, dass wir von einem riesigen Fahrstuhl hochbefördert werden und dann abwärts spritzen. Ich werde bis auf die Haut komplett nass. 😅 Die anderen gar nicht so. 🤔 Nach diesem Fahrgeschäft steht ein überdimensionierter Trockner für Fälle wie mich bereit. Den nutze ich dann mal, obwohl die Luft ziemlich heiß ist, trocknerheiß.

Wir gehen in ein 4-D-Kino, wo wir hart in unseren Sesseln hin- und hergeworfen werden und uns gefühlt Millionen von Spinnen um die Beine sausen. Zu hart für Larissas verspannten Nacken, sie geht raus. In die Geisterachterbahn „Die Mumie“ gehen nur Klaus und Norman und fanden es gut. 🤪 Larissa, Alva und ich warten und schwitzen so vor uns hin. Alva hat viele kleine Schweißperlen auf ihrer Nase und den Wangen. Auch für sie ist das hier echt Hardcore! Wir sehen uns ein projiziertes, interaktives Theater an, mit dem Kult-Esel Donkey aus Shrek. 3-D mäßig geht es dann wieder bei Shrek selbst zur Sache. Seine große Liebe wird entführt und er und sein Esel versuchen sie zu retten. Auch bei dieser Verfolgungsjagd werden wir körperlich rangenommen. Aua! Dazu sind alle Attraktionen sehr laut, fast schrill und die Szenen- und Bildwechsel rasend schnell. Anstrengend! Sehr anstrengend!! Jetzt gehen wir erstmal was essen. Puhhh 😮💨. Wenn Alva wirklich was gefällt und sie sich nicht Augen und Ohren zuhalten muss, dann sind es einfache Karussells.



Dann gibt es noch zum Abschluss eine kitschige Theateraufführung mit echten Menschen und Tanz und Gesang.

Fertig und Schicht im Schacht. 🥳
Wir verabschieden uns und fahren getrennt von einander in unsere Hotels. Pühhh, das war ein super anstrengender Tag, und ich bin platt. Enorm, wie Alva das alles mitgemacht und ausgehalten hat!!! Wir schmeißen uns auf unsere Betten und lassen uns vom Zimmerservice noch ein kleines Abendbrot bringen. 😋 In’s Restaurant nach unten zu gehen, ist nicht mehr drin! Nur die Kaumuskeln, die trainierten, die schaffen heute noch was. Na dann, bis morgen… 😴😴.
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