Uluru

In dunkelster Dunkelheit sitzen wir um 6:08 im Auto. Um 6:50 Uhr stehen wir am untersten Lookout vor dem Uluru. Es ist schnatterkalt. Erst zeigt das Autothermometer 2 Grad, dann 5 Grad Außentemperatur an.
Uhhh… 🥶! Es gibt zwei weitere, höher gelegene Lookouts, aber dort fangen die Leute schon an sich zu stapeln. Hier bei uns ist’s dagegen übersichtlich und auch am nächsten dran am Berg. Bis kurz vor 8:00 Uhr werden wir jetzt die Farbveränderungen am Rock beobachten.

Sind schon Lichtveränderungen zu sehen? Nee 🙂‍↔️
Aber jetzt! Die “Hautfalten” treten deutlicher hervor.
Der Fels fängt an zu glühen.
In 30 Kilometern Entfernung taucht Kata Tjuta auf. Die 36 Felsköpfe werden wir uns selbstverständlich auch von nahem anschauen. Morgen!
Zarte Rosé- und Lilatöne erscheinen am Himmel. 🩷
Jetzt geht es in Rosa-Orange-Gelb über.
Rosa ist verschwunden, Gelb und Blau dominieren nun.
Daaa ist sie ja die Sonne. ☀️

Und der Mond ist auch noch zugegen, also begegnen sie sich doch! Nur knutschen können sie nicht. Pech gehabt.

Jetzt beginnt die Sonne den rechten Schenkel zu bestrahlen…

So, viel tut sich jetzt nicht mehr. Wir laufen nun völlig gegen den Strom hoch, zur höchsten Aussichtsplattform.

Die uns entgegenkommenden Leute denken bestimmt, wir hätten verschlafen. 🥱

Ja, wir nutzen den Tag! Aber sowas von… 😅

Verschlafen haben wir aber nicht. Unser Platz war schon sehr gut, da unten. Jetzt schlüpfen wir aber schleunigst ins wärmere Auto und schlottern uns erst einmal warm. Weiter geht es zum großen Parkplatz, um den Base Walk zu machen. Es soll einmal komplett um den Uluru herumgehen. Wie kam dieser Rock eigentlich hierher? Wie ist die Entstehungsgeschichte?

Also, vor 550 Millionen Jahren gab es hier und in der gesamten Region ein riesiges Gebirge. Ähnlich den Alpen oder dem Himalaya. Über diese vielen Millionen von Jahren erodierte und verwitterte dieses große Gebirge. Das passiert ja nun gerade auch ganz flotti karotti mit unseren Alpen. Geröll und Sand häuften sich Schicht für Schicht aufeinander und verschmolz durch starken Druck zu hartem Sandstein. Alles, bis auf dieser neue Sandstein, verwitterte, der durch Auffaltung und Drehung um 90 Grad nun seine Rillen und Linien senkrecht trägt. Eine rostige Patina, Eisensulfat, bedeckt den gesamten Berg. Nur wettergeschützte Stellen offenbaren seine eigentliche Farbe, nämlich grau. Während der Wet Season fließt Wasser über den gesamten Berg und gräbt weiter an der Tiefe der vertikalen Furchen und Rillen. Übriges, das was wir sehen, ist nur ein ganz kleiner Teil des zusammengepressten Monolithen. Der überwiegende Teil liegt wie bei einem Eisberg versteckt, zwar nicht im Wasser, aber im Erdreich.
1.000 Fotos später… 📸📸📸📸📸📸📸

Annäherung mit dem Auto. 🚙
Und jetzt zu Fuß. 🚶🚶‍♀️

Vier Stunden werden wir nun unterwegs sein und auch fast jeden Abzweig des Weges gehen.

Die Erosion geht weiter. Wasser dringt in kleinste Risse und sprengt bei Frost ganze Brocken auseinander. Faszinierend!

Löcher, wie ein Schweizer Käse 🧀.

Überhaupt wirkt der Fels von nahem gar nicht wie ein großes Ganzes, sondern eher wie viele Felsen an- und vor- und nebeneinander. Der Uluru hat, wie wir ja wissen, eine große Bedeutung für die hier lebenden Aboriginal People, für die Anangu. Anangu heißt übersetzt soviel wie “die Menschen”. Alle Aboriginal People besitzen eine Ahnen-, Stammes- und Totemgeschichte, die sogenannte Tjukurpa. Diese Tjukurpa wird von Generation zu Generation weitergegeben. Einige Teile sind für jedermann zugänglich, andere Teile bleiben geheim und werden nur a die dafür befähigten Stammesmitglieder weitergegeben. Die Tjukurpa ist sozusagen der heilige, rote Faden dieser First Nation Australiens. Sie ist Erklärung, Lehre, Regelwerk und spirituelle Ahnengeschichte dieser Menschen. Bei der Wanderung um den Uluru herum werden wir immer wieder kleine Einblicke in dieses Gesamtwerk erhalten.

Guck mal, die oberste Rundspitze ist sonnenbeleuchtet.
Jetzt stehen wir zum Beispiel vor der “Schulhöhle der Jungs.
Die Buschjungs wurden über Generationen hier von den Stammesältesten unterrichtet.
Die Felswand diente als Tafel. Alles was ein werdender Mann zum Überleben brauchte, wurde hier gelehrt. Wie jagd man, wo jagd man, womit jagd man und so weiter und so weiter…

Dann geht es weiter zur Höhle der Männer. Sie liegt gleich um die “Ecke”, und so hatten die Männer immer ein wachsames Auge auf die Jungs. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Hier hielten sich die reiferen Männer auf. 👴🏿🧔🏿‍♂️🧑🏿‍🦲 Sie entfachten Feuer, übernachteten, bereiteten die Jagd vor und hielten, ganz wichtig 🚨, ihre Zeremonien ab. Da durfte dann auch kein anderer dabei sein. Kein Junge und schon gar keine Frau. 🙄 Dafür gibt es jetzt die Felsseite der Frauen. Die ist den Anangu so heilig, dass man sie nicht fotografieren darf. Ganz ehrlich, da gehe ich jetzt mal geflissentlich drüber hinweg. 😌

Die Höhle der Frauen. Hier hielten sie ihre Zeremonien ab und erzählten sich ihre Geschichten.

Tja, wo ist mein Respekt? Ja, der ist in der Tat nicht so wirklich vorhanden. Denn wo sind sie denn, die Anangu People? Bisher habe ich sie auch hier, im Nationalpark und am Uluru nirgends gesehen. Weder als Ranger, noch als Guides oder als Aufpasser ihrer heiligen Stätten. Nee, sie hängen überwiegend ab, beziehen staatliche Stütze, konsumieren und berauschen sich. That’s it. Auch wenn Chat mit meiner Sicht der Dinge nicht mitgeht und meint, nein, nein, man könne nicht von einigen auf alle schließen. Also, ich halte Augen und Ohren offen und wäre sehr erfreut ein anderes Bild entdecken zu dürfen.

Im Moment entdecke ich bloß Höhlen und Löcher. 🤭
Die Küchenhöhle. Gut ist die dunkle Decke zu erkennen, vom Feuer der Kochstellen.
Schau, wie sich der Uluru peu à peu zerlegt. 🫢
Hier kommt jetzt die Höhle der richtig alten Männer. Die eigentlich nur noch gebeugt am Feuer saßen, sich Essen bringen ließen und Geschichten erzählten. Auch hier ist die Decke geschwärzt vom ewigen Ruß des Feuers.
Und weiter geht’s. Wir haben noch viel vor uns!
Obwohl dieser Stamm stark durch die Flammen des Feuers in Mitleidenschaft gezogen wurde, sprießt das Leben aus ihm heraus. Er steht wie ein Wächter vor dem Eingang eines ganz besonderen Ortes.

Ist das toll hier❣️Ein verstecktes Wasserreservoir, das seit unendlichen Jahren den Menschen und Tieren das Überleben sicherte. Ein Geheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Eine ergreifende Geschichte ist die der Emu Jagd. Die Jäger versteckten sich im Gebüsch und harrten der Dinge, die da kamen. Und es kam ein Pulk von Emus, die das Wasserloch zum Trinken aufsuchten. Die Jäger warteten ab, bis sie alle getrunken hatten und die versteckte Schlucht wieder verließen. Das letzte Tier wurde erlegt. So ward die Herde nicht verschreckt und suchte auch in Zukunft das Wasser auf, um zu trinken. Sie wunderten sich bloß, wohin der Letzte gegangen war.

Nein, Flamingos gibt es hier nicht. Sie würden farblich jedoch gut hierher passen. 😉

Kapi heißt Wasser und bedeutet Leben.

Fühle den Wind, nimm die kühlere Temperatur wahr, höre das Rauschen der Blätter und schließe die Augen.

Ein magischer Ort❣️
Das Schwarz der Wand sind Algen. Hier herunter fließt in der Regenzeit das Wasser. Die Algen warten und überdauern die Trockenzeit.
Oben der gepresste Sandstein, unten der Algenbelag.
Wieder zurück auf dem Umrundungsmarsch.

Die Sonne strahlt aus allen Rohren, die Temperaturen sind jedoch noch sehr moderat.

Was doch für irre und zugleich wunderbare Formen, Wind und Wetter dem Sandstein entlocken❣️
Mal laufen wir ganz dicht am Uluru vorbei, mal führt uns der Weg weiter weg. So wechseln die Perspektiven sehr schön.
Und plötzlich ist alles voller weißer Dolden. 🤗
Ein Bild, das für mich für Chaos und Ordnung zugleich steht.
Sooo schön ist dieses Landschaftsbild❣️Ich genieße dieses lange Stück, umgeben von so viel Blühkraft, sehr.
Jetzt kommen auch noch rote Tupfer hinzu. 🥰

Nicht vergessen, wir haben “Winter” und Trockenzeit!

Was’n das? 🫪 Eine Segway Gruppe kommt uns entgegen.

Ist das denn die respektvolle Art den Uluru zu umrunden? Nee, finde ich nicht. Bis auf die Guide, stehen die Leute recht ernst und verkrampft auf ihren Fahrzeugen. Ob’s das bringt? Ansonsten sind wir ziemlich alleine auf unserem Marsch, und das in der absoluten Hochsaison… Ich finde es prima. Kein Gedränge, kein Ausweichen, kein Anstehen. Auch mit Fahrrädern kann man den Weg bestreiten. Wir sehen aber nur ganz, ganz wenige. 🚲

Überall schauen mich lustige Gesichter an. Ob das die Ahnen der Anangu sind?
Nee, ich glaube, die sind eher dem uralten Computerspiel Pac-Man entsprungen. 👾
Jetzt umrunden wir mal dieses runde Ende.
Wie deutlich die Rillen zu erkennen sind! Die Drehung um 90 Grad ist hier ganz besonders gut zu verstehen.
Hier kommen die Furchen noch viel besser zur Geltung.
Ein kurzer Blick zurück.
Klaus ist mir schon ganz schön weit weggelaufen. Jetzt sollte ich die Beine aber mal in die Hand nehmen!
Diese rote Erde und der unglaubliche Rost auf dem Uluru begeistern mich❣️
Wie das wohl ausschaut, wenn bei starkem Regen das Wasser über die Kuppe rauscht?
Immer mal gibt es kleine Rastplätze oder diese knorrigen Bänke. Jetzt ist es soweit, die Jacken können ausgezogen werden. Wir haben natürlich auch etwas zu knabbern und genügend Wasser dabei.
Ein paar Kokoskrümel fallen auf den Boden. Und Zack schnappt sich eine Ameise den größten Brocken und schleppt ihn davon. 🐜

Ameisen gibt es unendlich viele in Australien. Große, ganz kleine und Milliarden von Termiten.

Immer wieder stehen üppig blühende Büsche in gelb am Wegesrand. Und wer summt da herum und sammelt fleißig Pollen? Jepp, viele, viele Bienchen. Es summt und brummt.
Wie kommen bloß diese kreisrunden Löcher zustande?
Und plötzlich, wie vom Himmel gefallen, ein Wasserloch.
Beim Runterrollern geknackt, oder was?
Mensch Meyer, eine mordsmäßige Abbruchkante.
Ich sehe schon wieder ein Gesicht, ein klagendes. Heulendes Auge, markante Nase, halb geöffneter Mund, Mundwinkel nach unten gezogen. Und 2 Wanderer wie unsereins.

Der Uluru und seine Umgebung ist wunderschön❣️ Durch die Wanderung erleben wir ihn ganz intensiv. Da macht es gar nichts, dass wir ihn nicht mehr besteigen dürfen. Seit 2019 ist das nämlich nicht mehr erlaubt.

Erinnerungen an das sagenhafte Deadvlei (Death Valley) von Namibia kommen auf.
Deadvlei
Namibia, einfach großartig! 😍
Uluru
Die Kraft der Pflanzen ist unglaublich!
Und was guckt da ganz zaghaft hervor? Eine Sandsteinkugel?
Dem ist ja die Nase abhanden gekommen und der Unterkiefer gebrochen… 🤭

So wie ich in den Felsstrukturen Gesichter und gebrochene Kiefer sehe, sehen die Anangu People ihre Schöpfungsgeschichte und religiöse Regeln und Gesetze im Felsen. Beziehungsweise sehen sie dort die tatsächlichen Abläufe von Geschehnissen und Handlungen zu Beginn ihrer Zeit, die Tjukurpa.

Klaus studiert gerade.

Da kratze ich mich doch mal kurz am Kopf. Ist das vielleicht auf dem Niveau von „Alle meine Entchen“? Und Bach, Beethoven und, und, und werden uns vorenthalten? Ehrlich, ich habe da so meine echten Zweifel, ob der wirklichen Tiefe ihrer Gedankengänge.
Da erfreue ich mich doch lieber weiter an Gesichtern und gebrochenen Kiefern… 😝.

Und jetzt wird es ganz, ganz schön ❣️

Wir machen nun erneut einen Abstecher und treffen auf ein weiteres, verstecktes Wasserreservoir.

Ein sehr schönes Herz begrüßt uns❣️
WOW
Das ist hier das größte und stabilste Wasservorkommen am Uluru. Es sicherte Generationen von Mensch und Tier das Überleben.

Wir folgen dem Rat des Schildes, setzen uns hin und lauschen.

Doch was wir hören, ist ein Singsang von Reisenden aus dem Königreich Bhutan.

Schön ist zu sehen, wie in der nassen Saison das Regenwasser seinen Weg nehmen wird.

Ich bin so ergriffen, dass ich sie bitte noch einmal ihren Gesang anklingen zu lassen. Nochmal, nochmal, wie die Teletubbies,…

Und welches Tubbie soll ich sein? Das rote?

zieht mich Klaus auf. 🙄 Blödmann! Er hat wohl kein Feeling für die Mystik eines Moments, was?!

Wie schön❣️Auch wenn mein IPhone die Stimme nicht so gut einfangen konnte, wie meine Ohren es taten, egal. Wenn ich das höre, werde ich immer an diesen ergreifenden Moment am Uluru erinnert werden.

Hier ist wieder eine der Höhlen, die für die Anangu von Bedeutung ist. Hier wurde gerastet, am Feuer gesessen und Geschichten erzählt.
Wir laufen jetzt um den Kieferbruch-Jonny weiter rum und nähern uns langsam aber sicher der Umrundung.
Wie süß❣️ Ein Hundeköpfchen schaut den Berg hinauf, wau, wau…
Klaus, Klaus, warte…
… und weg ist er. 🫤.
Ich stehe noch beim Bienenbusch und lausche dem Gesumme.. 🐝
Ein letzter Blick zurück… 👋

Isch habe fertig. ☑️ Klaus sowieso. ☑️ Zurück am Auto, nach interessanten 4 Stunden, fahren wir noch flott zum Besucherzentrum, um noch etwas mehr zu erfahren und zu lernen.

Im Besucherzentrum erfahren wir noch etwas mehr über den „Eisberg“ Uluru.

Und dass der Uluru samt Nationalpark 1985 den Anangu People zurückgeben wurde. Allerdings war die Bedingung, dass sie das Gebiet Zug um Zug dem australischen Staat für 99 Jahre verpachteten.
„Großzügig“ hatten die Europäer weit zuvor den Anangu People das heiße Landesinnere überlassen, den Ayers Rock (Uluru) und seine Umgebung aber wie ein großes Stück Blechkuchen herausgeschnitten. Sie wollten ihn touristisch nutzen, womit sie auch in den 1950er Jahren begannen. Die ansässige Urbevölkerung, die schon seit 30.000 Jahren als Nomaden in diesem Gebiet umherzog und ihren Uluru spirituell, religiös und zum Überleben brauchte, konnte nun zusehen, wie die Touristen mit Bussen hergebracht wurden. Kamelkarawanen kamen in ihr Land. Die Tiere wurden als Transportmittel benutzt, kamen den Aboriginal aber monströs vor und verschreckten sie enorm. Auch begann die Jagd auf Dingos und die Suche nach Gold. Ihre ureigenen Jagdgründe wurden zerstört, das vorhandene Wasser verschmutzt und ihre religiösen Handlungen gestört. Die Aboriginal redeten und redeten, aber man hörte ihnen nicht zu. Bis ein neuer Präsident die Geschichte veränderte und ihnen ihren Uluru zurückgab. Verbunden mit eben diesem Pachtvertrag über 99 Jahre. Von nun an sollten die Anangu und der australische Staat zusammenarbeiten und gemeinsam den Nationalpark verwalten und gestalten. Arbeitsplätze wurden geschaffen. Jedoch sieht man die Ureinwohner eher in niederen Bereichen tätig, wenn überhaupt. Wie gesagt sahen wir heute nicht einen der Anangu People. Als Künstler über ihre Bilder werden sie für mich sichtbar. Mehrere Galerien stellen ihre Bilder aus und verkaufen sie auch.

Ich mag diese Kunstart und bin überrascht über die Farbenfröhlichkeit. Obwohl ihre Geschichte doch sehr duster und bedrückend war.

Jetzt fahren wir zurück zu unserem Hotel, in’s 18 Kilometer entfernte Julara, dem Ort der heulenden Hunde. Witzig. 😄 Wir werden zu Abend essen,…

Da freut sich aber jemand ❣️
Und ich erstmal!! Der deutsche Kartoffelsalat schmeckt erstklassig deutsch ❣️ Die Rippchen sind köstlich ❣️

und um 20:50 Uhr einen Tourbus besteigen, um noch die Felder des Lichts zu bestaunen. (Wenn wir nicht vor lauter Müdigkeit dett Janze verpennen.)

Nee, verpennen wir nicht! 🥱

Bei der Lichtertour vor uns, sah man noch den Rock.
Bei uns ist alles pitch black.

Aber was für eine schöne Stimmung! 🤩 50.000 solarbetriebene Leuchtkugeln, vom Künstler Bruce Munro, erhellen sanft die Dunkelheit und verschmelzen förmlich mit dem Sternenhimmel der Milchstraße.

Dies ist die zweitgrößte Lichtinstallation der Welt.
Wie menschliche Adern, die mit Kontrastmitteln gefüllt sind.
Was für ein irrer Sternenhimmel! 🤩
Handy in Bewegung.
Wir wandeln durch das Lichtermeer und fühlen uns wie Glühwürmchen.

Und dann steigt auch noch der Mond empor, grandios ❣️

**************** The End ****************

P.S.: Die Installation sollte ursprünglich mal für ein halbes Jahr leuchten, wurde aber immer wieder verlängert. Jetzt wird sie mindestens bis 2029 weiterleuchten. ✨

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