Crash đŸ’„

Es ist kurz nach 9:00 Uhr frĂŒh, Janek, Klaus und ich liegen im Salon. Janek und ich schauen glasig nach hinten raus und wundern uns, dass ein ausparkender Kat mit ordentlich Mannschaft drauf, auf uns zukommt und eine krĂ€ftige Dame immer noch den Fender in der Hand hĂ€lt und nicht recht weiß, was sie damit machen soll. Eigentlich packt man ihn weg, wenn das Boot komplett frei ist und Fahrt aufnimmt. Wir dösen weiter


Da gibt’s einen ordentlichen Rumms, und Yuti wackelt. đŸ˜± Au Scheiße, Fuck, wir springen auf und sehen, wie der Kat statt an uns vorbeizufahren, seitlich an Yuti gedotzt ist. Wie ist das denn möglich?? Es ist so eine breite Fahrrinne! Kurzes Geschrei auf beiden Seiten, dann fĂ€hrt der Kat langsam zurĂŒck. Der verantwortliche Skipper, eine jĂŒngere Frau, gibt sich zu erkennen, ich schieße schnell zwei Fotos


Die Skipperin in langen schwarzen Hosen, ist mit der Backbordkufe an Yutis Steuerbordseite geschrabt.

und rufe, dass ich ihren Pass haben will!

Wir sind geschockt! Sie fahren zurĂŒck zum Liegeplatz und ich springe ins Wasser um mir die Seite genauer anzuschauen. Ich schaue und fĂŒhle, kann aber nichts entdecken. In der Zwischenzeit ist die Skipperin mit dem Vercharterer im Dinghy zu uns gekommen. Sie und ihre Freunde kommen aus Polen und haben das Boot gechartert. Heute sollte der Segelurlaub starten. Sie ist so aufgeregt, zittert, traut sich kaum auf unser Boot und muss erstmal eine E-Zigarette rauchen. Sie ist durchsichtig mit leichter GrĂŒnnote im Gesicht und tut uns schon leid. Klaus und sie sitzen nun am Salontisch, und Klaus fertigt eine Unfallskizze an und nimmt ihre Daten auf.

Der Reisepass wird fotografiert und wir berichten, dass wir Ende Juni das Boot rausholen lassen und dabei noch einen genauen Check machen lassen werden. Langsam regen wir uns alle ab und machen die ersten Witze. Kein Witz ist, dass sie wĂ€hrend des Crashs nicht am Steuerstand war, sondern es jemand anderem ĂŒberlassen hatte. Ist zwar erlaubt, aber hĂ€tte ich bei der ersten Fahrt, raus aus dem Liegeplatz niemals gemacht
 Dann geht Magdalena Maria mit dem Verleiher wieder von Bord und wir suchen nochmal mit Argusaugen die Seite von Yuti ab. Eine gaaanz kleine Kerbe in der Scheuerleiste können wir entdecken, mehr nicht. Wenn es das gewesen sein sollte, so what


Etwas spĂ€ter kommt Marlene angeschlendert und erfĂ€hrt von unserem Morgenerlebnis. Mann sind wir froh, dass wir auf dem Boot waren als es passierte. đŸ˜…đŸ«ŁđŸ˜źâ€đŸ’šđŸ˜…đŸ«šđŸ™„đŸ˜…đŸ˜±đŸ«ąđŸ˜…đŸ˜łđŸ˜ŻđŸ˜…đŸ§ UngefĂ€hr 2 Stunden spĂ€te starten sie ein zweites Mal. Diesmal klappt die Vorbeifahrt an uns
. 😅

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