Unter rauen Bedingungen 🌊🌊💨🌊⛵️ durch die Nacht 🌙 der Sonne entgegen ☀️

Wir wechseln uns alle 3 Stunden ab. Es ist einiges an Fischern unterwegs. Ihre gleißenden Lichter erhellen den Horizont ringsherum.

Erinnerungen an Thailand und Malaysia poppen auf. Diese Lichter in der Nacht hatten wir dort auch schon massenweise. Jetzt kann ich die bloß noch besser lesen und verstehen. Gleißend weißes Licht bedeutet, das Boot steht, hat die Netze abgelassen, lockt die Meereslebewesen mit seinem Licht an und zieht nach Stunden die Netze wieder hoch. Das heißt, diese Boote hängen am Anker. Die anderen, mit roten, grünen oder gelben Lichtern sind unterwegs und ziehen meistens Schleppnetze hinter sich her. Oft tun sie das sehr langsam. Andere, die schneller unterwegs sind, fahren zu neuen Fischgründen. Doch könnten wir auch eine etwas versetzte Route fahren. Andere Segler sprachen darüber auf noforeignland. Das, was sie jedoch erzählten, klang sehr abschreckend. Sie sprachen fast fassungslos von hunderten von Fischerbooten und ganz schwierigen Durchfahrten. Nee, ich glaube, wir sind hier auf unserem Kurs schon ganz gut aufgestellt.

Der nächste Morgen

Die Sonne geht auf, und wir nähern uns langsam aber sicher dem nächsten Stopover, der Insel Karimunjawa. Der Wind setzt uns mittlerweile arg zu. 25 bis 30 Knoten fetzen uns um die Ohren. Wir erfahren von einem Fährunglück, wenige Seemeilen hinter uns.

Die stürmische Javasee fordert ihren Tribut. Oder war es menschliches Versagen? Wahrscheinlich beides. 🫩

Viele Vermisste und schon einige Tote sind zu beklagen. Als Grund wird stürmische See genannt. Oh ha, das bekommen wir ja auch zu spüren. Und die ankernden Fischer ebenso!

Meine Güte! Die Menschen leben da drauf. 🫣

Da entdecken wir die Inseln, aber leider auch wieder einmal einen Kohletransporter, der uns irgendwie in die Quere zu kommen scheint. Oder wir ihm? Wo will der bloß hin? Wir müssen an dem vorbei. Innen oder außen? Innen! Also den Schleppverband haben wir zu unserer Linken und zur Rechten die Inseln. Gib Stoff Ede!!! Denn jetzt knallt uns Welle und Wind genau auf die Schnauze. 35 Knoten von vorne! 😳 Mit beiden Motoren stampft Yuti wacker voran. Aber uffbasse, unsere angepeilte Insel ist von einem Riff umsäumt, und nur eine kleine, schmale Passage führt in die Bucht hinein. Die Anspannung kannst du fast mit Händen greifen. Und dann sieht Käpt‘n Klaus, dass sein angepeilter Ankerplatz von mehreren Fischerbooten besetzt ist. Okay, wir müssen schnell umdisponieren. Weiter vorne entdecken wir 2 Segelboote vor Anker, da wollen wir jetzt auch hin. Ist vielleicht auch besser so, denn bis zum ursprünglichen Ankerplatz müssten wir uns noch weiter durch die Korallen und Steine quetschen. An dem einen Segler quengeln wir uns nun vorbei…

und vor dem anderen lassen wir den Anker sausen.

Ein pinker Mono, uiuiui. ☺️

Der Anker sitzt. Das ist übrigens hier in Indonesien bisher eine super Sache. Der feste, sandige Boden hält den Anker prima fest, er lässt sich aber auch gut wieder herausdrehen. Mal sehen, ob es hier auch so gut klappt, denn die Strömung ist nicht ohne, das Wasser sehr unruhig.

Vom Ankerplatz aus haben wir einen guten Blick auf den Hauptort. Gut zu erkennen sind die vielen Flachbereiche. Steine sind manchmal noch durch Stöcke markiert. Es heult uns weiterhin der Wind lautstark um die Ohren. Für den Muezzin sind wir jedoch zu weit weg. Yuti kreiselt munter umher und wackelt über die kurzen Wellen. Schön ist anders. Aber um hier nochmal wegzufahren reicht unsere Kraft nicht. Also bleiben wir hier, hoffen, dass auch hier der Anker gut hält und Yuti nicht in das nahe Riff oder auf größere Steine knallt. 🙏

Der Anker hält

Guten Morgen Sonnenschein. ☀️
Die Nacht war dann doch noch ganz schön anstrengend. Fallwinde mit gut 25 Knoten sausten über die Berge bis zu uns hinunter. Erst in den frühen Morgenstunden ließ der Wind nach. Jetzt ist alles ganz ruhig. 😮‍💨 Das Wetter ist top, das Wasser ist endlich wieder ruhig. Klaus schluckt brav seine Tabletten und ich tropfe sein Ohr. Bauchschmerzen und Durchfall sind seine ständigen Begleiter. Blöd! Gestern aßen wir eine dunkelrote Drachenfrucht und heute ist Urin und Stuhl von Klaus ganz rot, blutrot. Er ist leicht schockiert. Doch bei mir ist‘s genauso, also keine Panik! Gerade als wir beschließen wieder aufzubrechen kommt noch ein viertes Boot rein, ein Katamaran. Zwei junge Männer, eine junge Frau, alle 3 aus Indonesien mit einer Bali unterwegs. Das sind die ersten Indonesier, die wir jetzt mal selbst als Segler erleben. Einer kommt sofort mit dem Dinghy zu uns, weil er sieht, dass wir ablegen wollen. Er bietet uns Hilfe an, seinen Kat etwas weiter vorzufahren, falls von uns gewünscht. Donnerwetter, was für eine Freundlichkeit❣️ Aber nee, ist nicht nötig. Vielen, lieben Dank und tschüss. 👋 Der Wind ist wieder ziemlich kräftig, daher kommt nur das Jib in Frage. Blöde Wellen von der Seite werfen uns ordentlich herum. Einmal mehr fliegen ein paar Sachen durchs Boot. Angenehmes Segeln ist anders, oder?! Jepp! Der kleine Salonmülleimer kreiselt durch den Raum, das Meer rauscht und klatscht kräftig, der Segelsack flattert laut im Wind. Es wird dunkel. Viele, sehr viele Fischer leuchten um uns herum auf, es ist ordentlich was los! Gutes und permanentes Aufpassen ist unser Pflichtprogramm. Klaus will jetzt einen Fischer mit unserer stärksten Taschenlampe anblenden, da er uns ungebremst in die Quere kommt. Es herrscht Unruhe bei uns an Bord. Dieser Typ hatte die ganze Zeit links neben uns regungslos gestanden und fährt nun, wo wir fast bei ihm sind los und uns voll in die Quere. So ein Doofkopp! Klaus ist außer sich! 🤬 Wir fallen ab, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Typ fährt ungebremst und ungerührt gerade so weiter. Arschloch! 🫢
So, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, wir sind wieder auf Kurs und spähen angestrengt in die Dunkelheit. Das Radar ist wirklich unser Freund und Helfer❣️ Alle 3 Stunden wechseln wir uns wieder ab, und das klappt gut. In meiner Zeit muss ich lediglich einem Fischer und einem gefährlichen Wrack ausweichen. Geht also, nur das Wellentohuwabohu ist grässlich. Ich sitze draußen am Steuerstand, um nicht einzuschlafen. Einige Wellen sind so fett, so schräg und so unangenehm, dass ich mir tatsächlich vorstellen könnte über Bord gescheuert zu werden. Also, gut festhalten!!! Und wie immer, trage ich keine Rettungsweste. Böses Mädchen! 🤨

In Klaus‘ Schicht gibt‘s einen Nervsack

Der kommt bis auf 150 Meter an Yuti heran, aus Neugierde und um zu glotzen, so dass Klaus entnervt die Motoren anwirft und davondampft. Auch bei neuem Tageslicht zeigt uns das Radar an, es ist viel unterwegs, und viele sind ohne AIS. Also, weiter gut aufpassen lautet die Devise! Die Wellen sind nach wie vor fett, der Wind kräftig. Wir schaukeln weiter ordentlich vor uns hin. Noch brauchen wir einen Tag und eine weitere Nacht, um unser nächstes Ziel zu erreichen. Um die Mittagszeit wechseln wir die Segelgarderobe. Das fleißige Jib kommt rein, das Screecher raus. Was heißt das? Genau, der Wind ist schwächer geworden. Uiuiui. 😊 Auch sehen wir kaum noch Fischerboote. Ich glaub‘s ja net. Die Wellen sind noch kräftig, aber mit dem Screecher segeln wir denen jetzt einfach mal davon, ätsch.
Wir philosophieren wieder einmal über das Wetter. Noch nie hatten wir sooo stabilen Sonnenschein, über sooo lange Zeit (mit einer kleinen Ausnahme). Das wird sich jedoch von Meile zu Meile gen Singapur ändern, definitiv! Also genießen wir das solange wie es uns noch vergönnt ist. 😎
Wir gehen mit Screecher in und durch die Nacht.

Pulau Belitung

Bis zu unserem Ziel wird es immer flacher und flacher. Uffbasse, wieder einmal! Im Moment haben wir gute 40 Meter unterm Kiel, später werden es nur noch weniger als 20 sein. Die Fischerboote werden wieder mehr und gefährliche Steine und Wracks müssen umfahren werden. Vorteil für mich und meine Nachtwache ist, ich werde nicht mehr so dolle müde, da ich ständig schauen und reagieren muss. Tiefe! Boote! Steine! Untiefen! Wracks! Mann bin ich froh, dass wir unser Radar haben!!! So kommen wir gut durch die Nacht. Der Sonnenaufgang ist nun gar nicht wirklich so hilfreich, denn die zunehmende Diesigkeit und Luftfeuchte erschwert die Sicht mit den eigenen Augen deutlich. Die hellen Lichter in der Nacht sind da echt besser zu erkennen. Aber unser Radar ist auch jetzt an meiner Seite und hilft. 🥰 Ich bin plötzlich in richtig guter Segellaune. Mit Eiskaffee im Bauch, gutem Wind, jetzt mehr und mehr von hinten, dem Screecher und wenig Wellen, ist alles gut zu händeln. Gegen Mittag werden wir wohl unseren Ankerplatz erreicht haben. Schauen wir mal…
So, bald ist es soweit. Das Screecher sollte aber jetzt zügig rein, denn der Wind ist wieder sehr kräftig geworden. Eigentlich zu kräftig, oh, oh, oh…..! Puhhh, gerade noch so geschafft. Das Jib kommt wieder raus. Okidoki. ✅ So sausen wir jetzt bis in die Bucht von Pulau Belitung. Kurz vorher begegnet uns noch folgender Ladeanhänger:

Einfach so, mitten auf dem Wasser ist dieses Teil, wohl eine Barge, irgendwie verankert. Seltsam! Viele Bündel Holzstangen liegen darauf gepackt, einige Bündel sind lose und Stangen scheinen jeder Zeit ins Wasser rutschen zu können. Genau finde ich nicht heraus, um was es sich hier tatsächlich handelt. Und schon sind wir vorbeieiei….

Gleich haben wir unseren Ankerpunkt erreicht. Doch das Jib muss noch rein. Der Wind ist stark, Klaus fällt extra ab, damit ich mich leichter tue, aber es geht nicht. Dummerweise habe ich die Leine so blöde verklemmt, dass nichts mehr geht. Nicht vor und nicht zurück. Jetzt stimmt gar nichts mehr. Nicht der Kurs, nicht das Segel, nicht ich. 😵‍💫 Ein Geschreie bricht los. 🗣️ Was tun? Er? Ich? 🗣️🗣️🗣️ Ich ans Steuer? Er an die Leine? 🗣️🗣️ Chaos‼️ Wie schnell kann doch eine Situation ins totale Chaos führen, mit gerissener Leine, zerrissenem Segel, einem Boot im Schlingern und einer gesprengten Ehe. 😱 Nun, wir bekommen es doch noch einmal hin, ohne diese drohenden und fürchterlichen Ereignisse eintreten zu lassen. Puhhh… 😮‍💨… 😮‍💨… 😮‍💨.
Nun liegen wir vor Anker, in besagter Bucht.

Und jetzt erst kann ich die tolle Umgebung wahrnehmen. Was liegen hier für dolle, abgerundete Steine herum?!

Da kommen aber sofort Erinnerungen an die Inseln La Digue und Praslin der Seychellen auf❣️
Hübsch, sehr hübsch❣️
Auch der Strand ist blendend weiß❣️

Aber für weitere Erkenntnisse reicht die Kraft nicht mehr. Es ist immer noch sehr windig und schaukelig, doch jetzt heißt‘s runterkommen und ausruhen! Und ganz viel schlafen, Bitteschön. 🥱🥱

Am nächsten Morgen

Och, das Wasser ist ja ganz glatt, der Wind hat ausgeblasen. Wunderbar❣️ Ganz langsam und bedächtig beginnen wir den heutigen Tag. Naja, so ganz bedächtig nun auch nicht, denn Yuti muss unbedingt gewaschen, zumindest mal mit Süßwasser abgespritzt werden. Während der letzten Tagen haben wir neues Wasser gemacht und wollen unser rauchgraues und salzverschmiertes Boot putzen. Allerhopp. Mit knappen 50 Litern Frischwasser kommen wir hin, und das Ergebnis ist gar nicht mal schlecht. Die Katzenwäsche hat sich sichtbar gelohnt. Jetzt gibt es erst einmal Frühstück und eine ausgedehnte Pause. Da recherchiere ich mal nach der Entstehungsgeschichte dieser dollen Felskugeln.
Es handelt sich hier um 215 Millionen Jahre alte Granitfelsen. Ursprünglich war es mal ein riesiges, zusammenhängendes Granitmassiv unterhalb der Erdkruste. Durch Hebung, Erosion, Verwitterung und Abtragung, keine Vulkantätigkeit!, entstehen wieder über viele Millionen von Jahren diese heutigen, bizarren und besonderen Granitkartoffeln

und Säulen.

Die will ich aber unbedingt von Nahem sehen! Wir machen das Dinghy fertig und fahren mit Navi über diesen doch rech flachen Korallenuntergrund bis zur nächsten kleinen Insel.

Angelandet, bumm… 😅.
Diese Muschel ist der Knaller❣️
Ich will es nun mal! Hat mir auch nicht geholfen, die Muschel bleibt da. ☹️

Wir kraxeln über Stock und Stein, …

nachdem sich Kläusi seine Plastiklatschen übergezogen hat.

Und leider auch über viel angeschwemmten Müll, der sich zwischen den Steinen verklemmt hat.

Alles Granit, oder was? Jepp!
Hier liegt einiges an Müll rum. Plastik, Styropor, ein großes Holzruder und so weiter…. Klaus lässt sich aber von nichts aufhalten und ich immer hinterher.

Es gibt eine Menge schöner Ein- und Ausblicke. 🤩 Klaus ist bereits zurück zum Dinghy, da steht plötzlich eine Chinesin vor mir. Sie fragt, was gibt es hier? Was gibt es hier? Häää? Nun ja, Steine halt. Ah, Ah, räuspert sie sich, dreht sich um und läuft zurück zu ihrem Bootschauffeur. Unser Dinghy hat sie wohl veranlasst, sich von ihrem „Fahrer“ hier absetzen zu lassen. Und dann gab‘s doch nur Steine. 😝
Wir tuckern nun auch wieder los, und ich manövriere uns per Handy an Land, die Hauptinsel im Visier.

Wir wollen bei Ivan‘s Frau etwas essen. Ivan ist uns über noforeignland als Tausendsassa angepriesen worden. Er hilft beim Dinghyhochziehen, fährt einen zum Einkaufen in die Stadt, nimmt Bordsmüll entgegen und versorgt einen mit lecker Essen. Das wollen wir doch mal testen. Also, beim Dinghyhochziehen hilft schon mal niemand. Die Hüttenansammlungen sind ziemlich verranzt und baufällig. Verrottendes Holz, löchriges Wellblech, umherfliegender Müll und Katzen mit verstümmelten Schwänzen prägen das Bild. (Ein zu Zweidrittel abgeschnittener Schwanz bedeutet, die Katze gehört einem Menschen.) Ivan‘s Frau kommt uns aber sehr nett entgegen und bekocht uns toll. Außer uns sind weit und breit keine weiteren Gäste da. Das Essen schmeckt ganz prima❣️ Nur eine Art Spinatgemüse ist sehr, sehr spicy. 😮‍💨 Dann besprechen wir mit ihr, dass uns ihr Mann morgen zum Einkauf in die Stadt fährt. 9:00 Uhr ist abgemacht. Unser Proviant neigt sich gefährlich seinem Ende zu, wir müssen nachlegen. 😄
Wir hieven das Beiboot nun wieder ins mittlerweile sehr aufgewühlte Wasser, ein teekochender junger Mann springt uns bei und hilft. Bis wir wieder bei Yuti sind, sind wir ziemlich nass. Das ruhige Wasser ist passé, Wind und Welle sind wieder da. Somit schaukeln wir uns wieder einmal in den Schlaf, hoffen auf einen guten Einkauf und träumen schon mal von Brot, Käse, Obst und Schokolade. 🤤

Ab in die Stadt

Überpünktlich erreichen wir wieder den Strand. Irgendein herumlungernder Typ hilft uns mit dem Beiboot. Dann warten wir bei Ivan‘s Hütte auf die Dinge, die da erstmal nicht kommen. Dann passiert was, ein Auto fährt vor. Der teekochende Jüngling von gestern sitzt drinnen, wir erkennen ihn aber erstmal gar nicht. Er stellt sich als Neffe von Ivan vor und ab geht‘s, zum 30 Kilometer entfernten Supermarkt in der Stadt. Das Ortsbild ist ähnlich, wie die vielen Ortsbilder zuvor.

Erst ist‘s ländlich, mit einigen passablen Unterkünften, dann aber auch verlotterte oder verlassene Gebäude. Das Schild mit dem hinweisenden Pfeil tut kund, dass dort ein „Rechtsverdreher“ ansässig ist.
Verlassen und zugewuchert.
Müllmanagement? Müllmanagement! 🔥
Moschee 🕌
Heruntergekommen, aber bewohnt.
Das übliche Transportmittel.
Straßenbauarbeiten

Das ist schon auffällig. Die Hauptstraßen, egal wo, sind recht gut in Schuss. Also scheint sich der Staat um die Infrastruktur auf seinen unzähligen Inseln zu kümmern.

Es wird urbaner und wir folgen einem Lkw.
Ein Hotelkasten! 😳 Wer macht denn hier Urlaub???
Bintang ist in Indonesien die meistverkaufte, einheimische Biermarke. Und das in einem überwiegend moslemischen Land… 🤔.
Das werden wir wohl auch noch mal probieren, Hicks. 🍻 Aber noch nicht!
Modeboutique neben kleinster Garküche. Starke Kontraste.
Da ist aber einer müde. 🥱
Verkehr, Verkehr, Verkehr…

So, jetzt ist der Supermarkt erreicht. Der Neffe lässt uns raus, wir shoppen, er wartet. Wir bekommen alles, außer Brot, Käse und Fleisch. Das holen wir uns dann noch in einem empfohlenen Café. Jepp, wir treffen auf ein sehr nettes Paar, in unserem Alter. Er Deutscher vom Bodensee, sie Indonesierin. Beide leben das halbe Jahr hier, die andere Hälfte in Deutschland. Von ihnen bekommen wir den Tipp mit dem Café. Danke❣️ Dort bekommen wir verschiedenes Toastbrot, Croissants, Käse und Sahne. Fleischiges natürlich nicht. Der Neffe fährt uns wieder prima zurück…

Die Stinkefrucht ist hier ein Wahrzeichen und die Kinder tragen einheitliche Schulkleidung, wie fast überall auf der Welt.

und hilft uns noch das Dinghy zu Wasser zu lassen. Meine Güte, was ist der Wind heftig geworden. 😱 Die Brandung ist fett, ich muss wie wild rudern, um darüber hinauszukommen. Für den Motor brauchen wir ja eine gewisse Mindesttiefe. Oh ha, die See ist sehr aufgewühlt und schwappt ordentlich ins Boot. Bis wir bei Yuti angekommen sind, ist das Dinghy eine Badewanne und wir bis auf die Knochen salzig durchnässt. Okay, dafür haben wir jetzt aber wieder die Kühlschränke voll. Auch, wenn das ein oder andere eine Salznote bekommen hat. 😏
Morgen geht‘s weiter. Ahoi 👋

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